Unternehmensberater PR Kommunikation Storytelling

Wildern Unternehmensberater im PR-Markt?

Kunden der Unternehmensberater werden anspruchsvoller. Der Wunsch, alle Leistungen aus einer Hand zu bekommen, von der Strategie bis hin zur Kommunikation, wird stärker. PR-Agenturen müssen sich auf neue Mitbewerber einstellen.

Inzwischen hat es jeder mitbekommen: Digitalisierung ist ein Thema. Für Alle. Und: Geschäftsprozesse haben sich geändert oder ändern sich (hoffentlich, denn Verharren heißt Stillstand, und das bedeutet Erfolglosigkeit). Veränderungen rufen Unternehmensberater auf den Plan. Das ist sinnvoll: Sie haben die Kompetenz, Unternehmensstrategien auf Herz und Nieren zu prüfen, ob sie „digitaltauglich“ sind. Wenn nein, sind sie die Partner der Wahl, die Marschroute auf Digitalisierung auszurichten. Doch sind Beratungen prädestiniert, die Kommunikation für Unternehmen mit zu erledigen? In einem Aufwasch gleich mit der Strategie mitzuliefern?

Unternehmensberater rüsten auf

Vor zwei Jahren ging ein Aufschrei der Empörung durch die Kommunikationsbranche, als Roland Berger ankündigte, „Roland Berger Executive Communications“ zu gründen. 2015 setzte er dieses Vorhaben 2015 in die Tat um. Warum dringen Berater in das das Feld der profilierten PRler vor? Ganz einfach: Das ist ein attraktives neues Geschäftsfeld, wie Dimitrij Naumov und Christian Pfeiffer in ihrem Gastbeitrag im Wirtschaftswoche-Blog „Die Consultanten“ feststellen.
Bereits in der „Absatzwirtschaft“ Ausgabe 8/2012“ wird der CEO von McKinsey wie folgt zitiert: „Ein innovatives Agenturmodell als Kreativitätsabteilung einer Unternehmensberatung liegt in der Tat nahe. Als Strategieberater müssen wir aber unbedingt unsere Unabhängigkeit wahren, um Kunden die besten Lösungen zu empfehlen.“

Schuster, bleib bei Deinen Leisten

Diese Aussage passt mit der Wahrnehmung der Kunden von PR-Agenturen zusammen. Eine Grafik von Statista fasst die Anforderungen von Kunden an ihre PR-Agentur in Deutschland 2016 zusammen. Die wichtigsten Leistungen: Themenführerschaft erobern wollen 46 Prozent der Kunden, Relevanz erzeugen 44 Prozent und neue Zielgruppen erschließen 35 Prozent.

Anforderungen Kunden an PR-Agenturen

Quellen: news aktuell, Faktenkontor, Statista

Genau, sie fragen PR-Agenturen nach diesen Leistungen, nicht Unternehmensberatungen. Letztere legen den Grundstein dafür, dass Themenführerschaft und Relevanz erstrebenswerte Ziele sind, die es hartnäckig zu verfolgen gilt. Themen zu definieren und diese im Einklang mit der Marke und den strategischen Zielen des Unternehmens in den Markt hinein zu kommunizieren – das gehört eindeutig zu den Kerndisziplinen von gestandenen PR-Leuten. Kommunikation erfordert Profis, ebenso wie Strategieberatung.  Daher ist hier der richtige Weg, ein Winning Team zu bilden. Jeder macht das, was er am besten kann – zum Wohle der Kunden.

Was denken Sie? Sind die Grenzen zwischen Beratung und Kommunikation fließend? Soll jeder bei seinen Leisten bleiben? Ich bin gespannt auf Ihre Kommentare.

Blog-Inhalt wo bist du?

Blog-Inhalt, wo bist Du?

Ein Blog ist dann erfolgreich, wenn er regelmäßig mit guten Inhalten bespielt wird. Wie Ihnen das gelingt, zeigt Ihnen folgender Beitrag.

Kennen Sie das? Heute ist Blog-Tag, und Sie wissen nicht, worüber Sie schreiben sollen. Dabei haben Sie viele spannende Inhalte im Köcher, wissen das aber gar nicht. Die folgenden Tipps helfen Ihnen, Ihren Blog kontinuierlich zu befüllen.

Zielgruppe

Machen Sie sich zu allererst klar, für wen Sie Ihren Blog verfassen. Sind es Kunden aus dem Luxus-Mode-Segment, die sich in Facebook über die neuesten Trends informieren? Oder ist es der Journalist, der in Twitter nach spannenden Themen sucht? Oder der Einzelhändler, der auf der Suche nach dem richtigen Partner für mobile Commerce ist? Skizzieren Sie Ihre Zielgruppe möglichst genau und legen Sie das Portrait am besten neben sich. Analysieren Sie Ihre Kundendaten, recherchieren Sie in den Social Media, ziehen Sie relevante Studien zu Rate. Sie werden staunen, wie klar Ihr Bild von Ihrer Zielgruppe wird.

Blog Inhalte

Weiß Ihre Zielgruppe, dass Sie nur in Deutschland produzierte Mode vertreiben? Oder dass Sie nach besonderen Qualitätsstandards produzieren? Oder ein Experte für „Leben ohne Plastik“ sind? Fragen Sie Ihre Leser, was sie interessiert. Gute Kontakte rufen Sie am besten einfach an. Oder starten Sie eine kleine Umfrage über Ihre Website oder Ihre Social Media-Kontakte. Beobachten Sie, worüber Ihr Mitbewerb schreibt. Darüber hinaus bieten auch Messen, relevante Internet-Foren und Blogs viele Anregungen.

Redaktionsplan

Erfassen Sie nun alle Anregungen für Ihr Blog systematisch. Legen Sie fest, wann Sie welches Thema nutzen und hinterlegen Sie es mit Stichpunkten. Am besten planen Sie sich einen Puffer ein, so dass Ihr Blog nicht Gefahr läuft, beispielsweise einem ungeplanten Projekt zum Opfer zu fallen. Denn: Regelmäßigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Ergibt sich aus aktuellem Anlass ein neues Thema, wird dies natürlich zuerst bearbeitet und die schon geplanten Themen verschieben sich.

Vermarktung

Nun gilt es, Ihren Blog-Beitrag zu vermarkten. Verlinken Sie auf Ihren Blog über Facebook oder Twitter. Werden Sie in relevanten Social Media-Foren aktiv und kommentieren Sie in anderen Blogs. Auch dies sind perfekte Möglichkeiten, Ihren Beitrag zu verbreiten – und wieder Ideen für neue Inhalte zu finden.

Super Tipps zum Thema finden Sie übrigens auf www.affenblog.de