Daten Datenfreigabe Social Media Kommunikation

Vor Datenfreigabe Gehirn einschalten!

Microsoft hat LinkedIn gekauft. Hilfe. Man sieht förmlich, wie sich bei dieser Ankündigung von Microsoft und LinkedIn die Haare gesträubt haben. Was bedeutet das für unsere Daten? Sie werden genutzt. Das ist nichts Neues. Dennoch eine gute Gelegenheit darüber nachzudenken, was wir eigentlich alles von uns preisgeben – freiwillig.

Der SAS Datamonitor 2015 untersucht, wofür die Deutschen ihre Daten hergeben. Interessant: 24 Prozent der Deutschen geben an, NICHT immer genau darauf zu achten, wem sie welche Daten zur Verfügung stellen. Und: 20 Prozent der Deutschen würden persönliche Daten verkaufen.

Wer sich die Studie downloaden möchte, muss – natürlich – Namen und E-Mail-Adresse angeben. Ich persönlich habe kein Problem, diese Daten zu nennen. Durch meine Website sind sie sowieso im Internet zu finden. Früher standen diese Informationen im Telefonbuch. Verwundert bin ich, wenn sich manche darüber aufregen, nach diesen Daten gefragt zu werden – und als Profilbild sich selbst mit ihrem Kind abbilden. DAS finde ich bedenklich. Lasst Eure Kinder selbst entscheiden, ob sie in den sozialen Medien auftauchen wollen. Bis dahin sollten sie nicht „benutzt“ werden.

Man nehme – Daten

Wenn keine Daten mehr abgefragt werden: Woher kommen denn dann die Informationen über die Reichweite der sozialen Kanäle und über die Effizienz von Marketing-Maßnahmen? Wie sonst ist eine passgenaue Ansprache von Kunden und Zielgruppen möglich? Wie wollen Unternehmen erfahren, wo Nutzer noch Bedenken haben, wo Vertrauen fehlt, wo an der Stellschraube Sicherheit noch zu drehen ist? In der heutigen Zeit kann einfach nicht mehr jeder einzelne telefonisch oder persönlich befragt werden.
Was wäre, wenn?

Was wären die mit hoher Begeisterung durchs Dorf getriebenen Säue wie „Content Marketing“, „Customer Journey“ und „Personas“ ohne Daten? Nicht einmal Ferkel. Vielfach sind wir doch selbst schuld, dass immer mehr Daten von uns erfasst werden:

  • Wir wollen nur noch Werbung, die uns Spaß macht.
  • Wir erwarten, nur noch Blogs zu lesen, die uns Mehrwert bieten.
  • Wir wollen bequem über’s Internet einkaufen.
  • Wir wollen unsere Bankgeschäfte nur noch online erledigen.
  • Wir wollen Ärzten nicht jedesmal unsere Krankengeschichte erneut erzählen.
  • Wir kommunizieren mit wachsender Begeisterung über die sozialen Medien – auch Dinge, die im Grunde keinen Menschen interessieren.

Der Umgang mit den eigenen Daten: sich an die eigene Nase fassen

Menschen tragen Verantwortung. Für sich, ihr Handeln, ihre Daten. Das Thema Sicherheit komplett auf Politik und Unternehmen abschieben zu wollen, halte ich für zu einfach und viel zu kurz gesprungen. Natürlich brauchen wir Standards und Regeln, schon alleine, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen, was Sicherheit bedeutet und wo es Grenzen geben muss. Dennoch – wie viel jemand von sich selbst preisgibt, fällt in die Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen. Personen, die nicht selbst entscheiden können, ob und in welchem Umfang sie in den sozialen Medien erscheinen möchten, sind rauszuhalten.

Sechs Tipps für ein besseres „Datengefühl“

  • Lassen Sie Kinder raus aus Ihren sozialen Medien.
  • Posten Sie nur das, was auch ein Kunde sehen darf.
  • Pflegen Sie einen angemessenen Ton.
  • Überlegen Sie, bevor Sie posten – muss das wirklich jeder wissen?
  • Finger weg von Hetze, Propaganda, Bashing!
  • Nutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand.

Wie geht es Ihnen mit Ihren Daten? Haben Sie für sich den richtigen Umgang gefunden? Wie? Schreiben Sie mir.

Blogtour Götzenkinder Toni Amato Inca Vogt

Blogtour „Götzenkinder“: Wer ist Toni Amato?

Willkommen zu Tag 1 der Blogparade „Götzenkinder“!

Nach „Gebrannte Kinder“ geht es heute weiter mit der Blogtour zu Götzenkinder von Inca Vogt. Ich freue mich, dass ich heute den Auftakt machen darf, und zwar mit einem Interview mit Toni Amato, der engagierten Journalistin, die sich schon im ersten Buch mächtig ins Zeug gelegt hat. Natürlich gibt es auch zu diesem Buch wieder ein Gewinnspiel. Einfach ganz nach unten scrollen und mitmachen natürlich.

Kurz zum Inhalt von „Götzenkinder“, um Euch abzuholen:

Im verschlafenen Ort Götzenheim bei Frankfurt entdecken Dorfbewohner grausam verstümmelte Frauenleichen. Der Killer hat ihnen brutal die Brustimplantate entfernt. Hauptverdächtiger ist der frischgebackene Bestsellerautor Adrian Brecht. Die Leichen gleichen den Opfern seines Thrillers Silikon Hunter in allen grausigen Details. Toni Amato interviewt den berüchtigten Autor und entdeckt bei ihren Nachforschungen mehr als eine Leiche im Keller seiner Heimatgemeinde Götzenheim. (…)

Toni Amato hat mir zu folgenden Fragen gerne Rede und Antwort gestanden:

Interview

Warum bist du Journalistin geworden?
Weil ich was verändern möchte. Weil ich nicht bloß weiterhin schnöde Produkttexte schreiben will, für Sachen, die doch nur ein Ersatz sind für etwas, was im Leben fehlt. Ich war ja Werbetexterin. Da lernt man wirklich aus Scheiße Kuchen zu backen. Aus jedem überflüssigen Teil was Großartiges herauszuschreiben, Bedürfnisse zu wecken für Dinge, die erst durch die Werbung erstrebenswert sind.
Ich habe viel mehr Geld verdient als jetzt, aber ich war arm. Aber was stattdessen tun?
Journalismus, so dachte ich, ist etwas, womit ich was bewirken kann. Womit ich vielleicht nachdenklich machen kann, Zustände verbessern kann. Ich träumte davon, brisante Themen aufzudecken und ganz idealistisch die Welt ein Stück weit besser zu machen, etwas zu verändern.
Aber vor allem war es zunächst besser als weiterhin anmachende Texte zu verfassen für das Cremepöttchen, gefüllt mit der Illusion jünger, schöner, straffer als andere auszusehen.

Was macht für dich guten Journalismus aus?
Geschichten die das Leben schreibt veröffentlichen, ungeschönt und ohne diese ganzen Vorgaben, die es dann doch gibt.

Was meinst du mit Vorgaben?
Einschränkungen, die zum Beispiel dann gegeben sind, wenn gerade eine teure Anzeigenkampagne zu einem Thema läuft. Dann müssen wir auch hin und wieder Gefälligkeitsartikel schreiben.

Hast du ein Beispiel?
Ja, kürzlich erlebt, als wir für diesen Kosmetikkonzern das Produkt bei MainLife lanciert haben.

„Forever Young?“
Genau, da wurde ich erneut wie ein Werbetexter an einen Artikel gesetzt, verdonnert dazu, einen lobhudelnden Text zu verfassen.

Wie die Geschichte ausging, hast du sicher mitbekommen, das war am Ende eine extrem brisante Geschichte, die wir aufgedeckt haben. Und diese Enthüllung war alle Mühe wert, dafür bin ich Journalistin geworden. Um auch mal Schmutz aufzuwirbeln, und zu entlarven was sich hinter den weißen Kragen und dem schönen Schein verbirgt.

Was bedeutet für dich Enthüllungsjournalismus?
Genau das. Etwas ans Licht zu zerren, was großen Schaden anrichtet. Was oft aus Machtgier und Profitgier und anderen üblen Motiven vertuscht und immer schön unter den Teppich gekehrt wurde.
Das macht mich wütend, und als Journalistin kann ich es an die Öffentlichkeit bringen und vielleicht etwas ändern.

Du scheinst eine sehr gute Menschenkenntnis zu besitzen. Das sieht man daran, dass du nicht wie alle anderen zu Beginn Adrian für den Täter hältst. Woher kommt dein Gespür? Hast du in der Vergangenheit selbst mal die Erfahrung gemacht, falsch eingeschätzt worden zu sein?
Ja klar. Weißt du, was es bedeutet in einer zwar wundervollen, aber von Traditionen geprägten italienischen Familie, als Tochter geboren zu sein? Aufzuwachsen und zu sehen, was dich erwartet? Eine Rolle als Mama, die allenfalls im Hintergrund die Fäden in der Hand hat, beschränkt auf die Familie. Nur, weil ich das Pech hatte, als Mädchen und nicht als Junge auf die Welt gekommen zu sein. Beschränkt auf hübsch und niedlich sein, um einen guten – natürlich italienischen Mann – auf dich aufmerksam zu machen. Gekrönt von einer Hochzeit und vielen kleinen süßen Bambinos.
Ich wollte studieren. „Nein, wozu, du heiratest und dann brauchst du das alles nicht, lern kochen, putz dich hübsch raus, lass deine Haare lang wachsen und lern einen Haushalt zu führen.“ Ich sah es vor mir. In meiner Mutter, in meiner Oma, in meinen Tanten. Italienische Familien sind groß, sehr groß und sehr liebevoll. Aber auch erdrückend in ihren Vorstellungen.
Was habe ich alles in mich hineingefuttert an Frust. Berge von Pasta und kalorienknirschenden Nachtischen. Ich war zum Kugeln und todunglücklich.
Ich weiß, das ist nichts Weltbewegendes, aber für mich war es wie geboren zu sein, um fremdbestimmt andere Leben zu leben, nicht meins.
Ein bisschen geht es vielen Menschen so. Auch Adrian entsprach wohl nie den Vorstellungen der anderen und musste hart darum kämpfen, eine eigene Identität zu entwickeln. Ich sah ihn und ich sah eine verlorene Seele, nur viel verletzter als ich es je war.

Du hast zwei Mal Kopf und Kragen riskiert, um die Wahrheit herauszufinden. Warum bist du bereit, für eine Geschichte dein Leben aufs Spiel zu setzen – was treibt dich an?
Dass ich in Gefahr war, war mir nie bewusst. Da habe ich auch ehrlich nie darüber nachgedacht. He, ich kann auch auf dem Zebrastreifen überfahren werden, wenn irgend so ein Dödel Bremse und Gas verwechselt.
Warum bin ich bereit das zu riskieren?
Was eigentlich? Eigentlich habe ich doch nur recherchiert und meinen Job gemacht. Dass es brenzlig werden könnte, ahnte ich ja nicht.

Hättest du es dennoch durchgezogen?
Gute Frage. Ja. Aber vielleicht hätte ich dann doch auf den guten Rat von Chris und Viktor gehört und hätte zumindest jemand in meine Pläne eingeweiht.
Obwohl?
Nein, ich weiß doch vorher nicht, was mich erwartet, ob sich ein Verdacht bestätigt. Und ehe ich mich blamiere mit meinen Ahnungen, muss ich doch herausfinden, ob was dran ist. Und wenn ich dann etwas entdecke kann ich nicht mittendrin abbrechen und rasch die Armee rufen. Nee, so funktioniert das nicht. Wenn ich eine Spur oder eine Ahnung habe bin ich auf Autofokus. Ist ja auch alles immer gut ausgegangen.

Eher knapp, oder?
Ach das wurde hinterher von MainLife hochgespielt, die wollten eine Heldin aus eigenen Reihen. Dabei war vieles Teamwork. Aber zumindest hat es mir endlich einen ordentlichen Vertrag als Journalistin eingebracht.

Richtig, wie geht es weiter? Buch oder weiter Zeitung oder beides?
Beides, vertraglich abgesichert. Seit Viktors Vater und der Verlag Krösen Mitinhaber der neugegliederten Redaktion NewMainLife ist, werden wir bei großen Schwerpunkt-Themen, neben den Reportagen jeweils ein Buch herausbringen. Das ist ziemlich spannend, weil ich jetzt endlich ganz offiziell auch mal tiefer recherchieren darf.

Gibt es schon einen neuen großen Fall?
Ja, ich habe etwas entdeckt, worüber ich aber erst offiziell sprechen darf, wenn alles belegt ist, und wenn die Story erschienen ist.

Wieder ein Tabuthema wie Kindesmissbrauch und Schönheitswahn?
Ja, eines, das sich womöglich tagtäglich in unserer Nachbarschaft abspielt, gut vertuscht, hinter perfekten Fassaden.

Wann ist es spruchreif?
Wenn das nächste Buch erscheint, der Nachfolger von „Gebrannte Kinder“ und „Götzenkinder“.

 

Gewinnspiel

Auch hier könnt Ihr wieder spannende Preise gewinnen:

Finde in unseren Beiträgen die markierten Buchstaben und schicke die Lösung bitte mit dem Betreff “Götzenkinder“ an info@buchreisender.de
Teilnahmeschluss ist der 22.06.2016 um 23.59 Uhr.

Die Gewinne

  • Drei Fanpakete mit je einem signierten Taschenbuch Götzenkinder mit Lesezeichen
  • Zwei signierte Unikat-eBooks mit Widmung und Unterschrift

Teilnahmebedingungen

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
  • Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 22.06.2016 um 23:59 Uhr
Blogtour Gebrannte Kinder

Blogtour „Gebrannte Kinder“: Die Rolle der Medien

Willkommen zu Tag 5 der Blogparade „Gebrannte Kinder“!

Inzwischen habt Ihr schon spannende Charaktere und Themen aus dem Buch „Gebrannte Kinder“ von Inca Vogt kennengelernt. Was mir bei „Gebrannte Kinder“ ins Auge gefallen ist, ist die Journalistin Toni Amato. Sie klemmt sich mit viel Engagement dahinter, dass die Mordserie aufgeklärt wird. Dabei verlässt sie sich nicht einfach nur auf die ersten Eindrücke.
Wie würde ich sie charakterisieren? Sympathisch. Engagiert. Natürlich hinter einer guten Story her, dabei aber Grundregeln wie Quellenschutz beachtend. Die ersten Schlagzeilen von ihr lesen sich jedoch wie man es kennt: Welches Opfer hat sich gerächt? Und warum so spät?

Die Frage, die mir dabei auf der Seele brennt: Was ist aber mit den Opfern selbst? Bekommen sie genug Raum in den Medien? Wie geht es ihnen jetzt? Was ist aus ihnen geworden? Ist Toni eine Journalistin, die den Opfern den Raum gibt, den sie verdienen? Ganz zu Anfang von „Gebrannte Kinder“ war ich mir da nicht so sicher.

Die Medien – nur Schlagzeilen, sonst nichts?

Medien sind nicht nur dazu da, Schlagzeilen zu liefern. Ganz egal, aus welchem Bereich. Sie sind auch dazu da, Hilfestellung in dem ganzen Wust an Informationen zu geben, dem wir ausgesetzt sind. Sie sind geradezu prädestiniert, auch Schwache zu unterstützen, die keine Lobby haben: Kinder, Opfer. Gut recherchiert, reflektiert, objektiv.
Auch Toni Amato scheinen diese Gedanken durch den Kopf zu gehen, wie folgender Textausschnitt sehr gut darstellt (aus „Gebrannte Kinder“):

Gebrannte Kinder

Warum will sie den Beitrag im neuen Account sichern? Weil ihre Gedankengänge fatale weil falsche Schlagzeilen auslösen könnten, wenn sie in die falschen Hände geraten?
Natürlich hat jede Medaille zwei Seiten. Teilweise haben es Menschen auch selbst zu verantworten, wenn sich Medien auf sie stürzen. Ein Artikel aus Zeit Online hat schon 2008 die Frage gestellt, warum Opfer in den Medien häufig zu Medienopfern werden. Ein Punkt hier ist aus meiner Sicht, dass sie, wie am Beispiel Susanne Osthoff sehr gut dargestellt, den Umgang mit den Medien nicht gewohnt und daher schlicht und einfach überfordert sind.

Soweit muss es nicht kommen. Denn ein Punkt, der sehr wichtig ist und die Medien ganz schön beeinflusst ist: Gegenseitiges Vertrauen und die Bereitschaft, zusammenzuarbeiten. Die Betonung liegt hier auf „gegenseitig“. Natürlich ist es riskant, wenn die Ermittlerin Kante Toni erzählt, dass sie eigentlich gar nicht in diesem Fall ermitteln dürfte. Warum erzählt sie es? Weil sie Toni vertraut und sich Toni das Vertrauen verdient hat. Beide haben doch das gleiche Ziel: Aufklärung. Alle drankriegen, auch diejenigen, die nicht unmittelbar als Täter zu verurteilen sind, sich aber durch ihre Rolle als Schweiger und Zuschauer schuldig machen. Und herausfinden, was ein Opfer zum Täter werden ließ.
Hier der Textausschnitt (aus: „Gebrannte Kinder“):

Gebrannte Kinder Inca Vogt

Es gibt sie, die Anwälte der Schwachen

Es gibt durchaus phantastische Initiativen wie „Augen auf“, eine Aktion der „INITIATIVE VERMISSTE KINDER“. http://augenauf.org/de/#content Aktuell mit nur gut 3.500 Likes auf Facebook. Hier könnten die Medien Schützenhilfe leisten, diese Engagements noch viel bekannter zu machen. Sie können darüber hinaus aufrufen, Zivilcourage zu zeigen. Selbst die Augen offenhalten. Selbst Zivilcourage vorleben. Und natürlich darüber berichten. Denn, um es mit den Worten von Inca auszudrücken: Weggucker sind Mittäter.
Klar wird es den Medien nicht immer einfach gemacht. Wenn es ganz dick kommt, duckt sich sogar die Regierung, wie wir am Beispiel Böhmermann gesehen haben. Dennoch – wir haben hierzulande noch den Luxus der Meinungsfreiheit. Also, warum nutzen wir ihn nicht auch für Menschen, die es wirklich brauchen können?

Journalisten mit Zivilcourage brauchen natürlich auch ein Medium, das ihre Initiative mitträgt. Hätte Toni nicht die Unterstützung ihres Chefs, bekäme sie nicht die Möglichkeit, den Opfern den Raum zu geben, der ihren nach ihrer Ansicht zusteht. Lest selbst (aus: „Gebrannte Kinder“):

Gebrannte Kinder Inca Vogt
Der Raum, der Opfern zusteht, ist nicht immer schlagzeilenträchtig und dazu geeignet, die Verkaufszahlen nach oben zu treiben. Dennoch – es gibt sie, diese Medien. Auch wir sind gefordert, hinzusehen, mit wachen Augen durch die Welt zu gehen und uns nicht alles auf einem Silbertablett vorsetzen zu lassen.

Was macht Toni Amato?

Um auf Toni Amato zurückzukommen: Es bleibt spannend bis zum Schluss. Wird sie sich zur Anwältin der Opfer machen? Bekommt sie wirklich die Rückendeckung von Main Life, ihre Story zu schreiben wie sie möchte? Welche Story sieht sie hinter den Ereignissen?

Dranbleiben und mitfiebern, lautet die Devise. Viel Vergnügen und viel Spannung wünsche ich Euch.

Gewinnspiel

Finde in unseren Beiträgen die markierten Buchstaben und schicke die Lösung bitte mit dem Betreff “ Gebrannte Kinder“ an info@buchreisender.de
Teilnahmeschluss ist der 14.06.2016 um 23:59 Uhr

Die Gewinne

  • 1 signiertes Print
  • 2 mal 1 signiertes eBook

Teilnahmebedingungen:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
  • Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 14.06.2016 um 23:59 Uhr.
Netzwerken

Wie netzwerken Sie richtig?

Social Media machen es einfach: Ein paar Zeilen, ein Klick, und schon ist ein Kontakt geknüpft. Reicht das für ein gutes Beziehungsmanagement? Nein. Der persönliche Kontakt ist durch nichts zu ersetzen. Wie Sie den für Sie richtigen Mix aus Social Media und persönlichen Kontakten zum Netzwerken finden, zeigt Ihnen dieser Beitrag.

Kennen Sie das? Sie wollen neue Kunden gewinnen, sind aber nicht der geborene Alleinunterhalter. Also suchen Sie erst einmal den Kontakt über die sozialen Netzwerke. Das ist im ersten Schritt einfacher: Sie sehen nicht, wenn der Angesprochene die Stirn runzelt oder sich denkt, „nicht schon wieder“. Wenn Ihre Anfrage bestätigt wird, freuen Sie sich riesig, denn Sie haben einen neuen Kontakt gewonnen. Ich kenne diese Situation genau. Überlegen Sie einen Schritt weiter: Welchen Wert hat dieser Kontakt für Sie? Reicht das denn schon aus, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, aus der sich eventuell eine langfristige und tragfähige Geschäftsbeziehung entwickeln könnte? Aus meiner Sicht nein. Denn jetzt fängt die Arbeit erst an.

Die Königsdisziplin des Netzwerkens: Aus einem Social Media Kontakt eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen

Soziale Medien sind nicht mehr aus unserer Welt wegzudenken, stimmt. Dennoch ist der persönliche Kontakt durch nichts zu ersetzen. Mir geht es jedenfalls so, dass ich mein Gegenüber sehen muss, um für mich zu entscheiden, ob sich daraus ein guter Kontakt für mich entwickeln kann. Ob der Kontakt von gegenseitiger Wertschätzung und von Vertrauen geprägt ist. Vertrauen ist aus meiner Sicht die Basis jeder guten geschäftlichen und privaten Beziehung. Das Ganze hat auch noch eine wirtschaftliche Dimension: vertrauensvolle Kontakte zu pflegen kostet Sie bis zu 10 x weniger als neue Kontakte aufzubauen.
Im Alumni-Portal Deutschland bin ich auf einen interessanten Artikel hierzu gestoßen: „Soziale Netzwerke brauchen echte Menschen“.

Persönliche Kontakte – die Essenz eines jeden Netzwerks

„Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.“: Dieses Zitat aus Goethe’s Faust bringt für mich das Wesen eines guten Netzwerks auf den Punkt. Dazu ist aber der persönliche Kontakt unerlässlich. Soziale Medien sind ein wichtiges Hilfsmittel, diese Kontakte aufzubauen. Diese gilt es dann zu hegen und zu pflegen. Mir selbst macht es viel Freude zu sehen, wie sich aus dem Erstkontakt im Internet nachhaltige Beziehungen entwickeln. Durch Geben und Nehmen. Sie werden feststellen: die Mühe lohnt sich! Sie selbst werden viele wertvolle Impulse für sich selbst und Ihre Arbeit gewinnen.

Tipps für gutes Netzwerken

  • Gehen Sie auf Veranstaltungen. Das können Messen, Stammtische, Branchentreffen sein. Wenn Sie unsicher in der Auswahl sind, schauen Sie, wo Ihre Kontakte unterwegs sind. Die Social Media-Profile geben hier Auskunft.
  • Nutzen Sie Netzwerke wie das BNI. Mit BNI habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und spannende Gesprächspartner kennengelernt
  • Arbeiten Sie an Ihrem „Elevator Pitch“. In 60 Sekunden sich selbst so zu präsentieren, dass das Wichtigste bei Ihrem Gesprächspartner haften bleibt, ist eine Kunst. Diese können Sie im BNI perfektionieren.
  • Nutzen Sie Alumni-Netzwerke. Oftmals finden Sie spannende Geschäftspartner unter Ihren ehemaligen Kollegen. Die gemeinsame Vergangenheit ist ein guter Gesprächseinstieg.
  • Pflegen Sie Ihre Kontakte. Regelmäßig. Planen Sie feste Zeiten für die Netzwerkpflege ein und tragen Sie diese als Termin im Kalender ein.
  • Bauen Sie selbst Gruppen auf. Zum Start in den sozialen Netzwerken. Durch den – regelmäßigen! – Dialog finden Sie heraus, was Ihrer Zielgruppe wirklich wichtig ist. Dementsprechend können Sie Ihre Kommunikation auf- und ausbauen. Im nächsten Schritt lässt sich sogar eine persönliche Veranstaltung auf die Beine stellen. Die Gelegenheit, Ihre persönlichen Kontakte zu vertiefen.
  • Netzwerken ist ein Geben und Nehmen. Plaudern Sie aus dem Nähkästchen, geben Sie Tipps, verweisen Sie auf spannende Artikel, etc. Es gibt so viele Möglichkeiten. Auf diese Weise bauen Sie Vertrauen auf – und gewinnen neue Kunden.

Wie geht es Ihnen mit Ihrem Netzwerk? Haben Sie für sich die richtige Mischung aus Social Media und persönlichen Kontakten gefunden? Wie? Schreiben Sie mir.

Blogtour Gebrannte Kinder

Blogtour „Gebrannte Kinder“ von Inca Vogt

Ich lese leidenschaftlich gerne. Vor allem Krimis. Daher freue ich mich sehr auf meine erste Blogtour.

Es geht um den Thriller „Gebrannte Kinder“ von Inca Vogt

Start ist morgen, am 8. Juni 2016. Neben spannenden Beiträgen gibt es tolle Preise zu gewinnen: zwei signierte E-Books, ein signiertes Printbuch. Also macht mit beim Gewinnspiel!

Fahrplan der Blogtour

Kurze Beschreibung des Inhalts

Die junge Journalistin Toni Amato stößt zufällig auf eine Verbindung zwischen einer grausigen Mordserie, die ganz Frankfurt in Aufregung versetzt, und Missbrauchsfällen in den Achtzigern. Alle Spuren führen zu einem Aussiedlerhof mit düsterer Vergangenheit. Mehr instinktiv als bedacht jagt Toni den gefährlichen Killer mit dem Spitznamen Racheengel und scheint der Kripo immer einen Schritt voraus zu sein. Zur gleichen Zeit wird der Kindertherapeut David Frensen von verstörenden Flashbacks heimgesucht, nicht ahnend, dass sein Leben eine Lüge ist. Die Suche nach Erklärungen führt ihn zu den Tatorten – und dem Hof, wo alles anfing.

Ist David der kaltblütig folternde und mordende Rächer, dem Toni bei ihren Nachforschungen gefährlich nahe kommt? Oder treibt jemand ein perfides Spiel mit ihnen?

Freuen Sie sich auf viele spannende Beiträge und machen Sie mit beim Gewinnspiel! Es lohnt sich.

Social Selling B2B

Social Selling? Ja, bitte!

Mit Social Selling stehen mittelständische B2B-Unternehmen oftmals noch auf Kriegsfuß. Twitter, Xing und Co sind jedoch wertvolle Informationsquellen bezüglich Kunden, Markt und Mitbewerb. Daher sind Unternehmen gut beraten, die sich daraus ergebenden Chancen zu nutzen. Eine durchdachte Strategie sowie guter Content sind der Schlüssel zum Erfolg.

Social Selling birgt hohes Potenzial

Soziale Medien sind inzwischen schon fast zu einem selbstverständlichen Teil in der Kommunikation geworden. Nach einer aktuellen Studie des BVDW zum Thema E-Mail und Social Media hat die Mehrheit der befragten Social Media-Nutzer mehr als 300 Freunde in ihrer Freundesliste. 86 Prozent aller Befragten sind Fans oder Follower eines Unternehmens, weil sie sich über Neuigkeiten informieren möchten. Das ist ein enormes Potenzial für Unternehmen, mehr Fans und damit Kunden zu gewinnen. Doch nicht nur die letztgenannten haben Vorteile von der Präsenz in den Sozialen Medien, auch die Unternehmen selbst. Denn:

Das ist ein enormes Potenzial für Unternehmen, mehr Fans und damit Kunden zu gewinnen. Doch nicht nur die letztgenannten haben Vorteile von der Präsenz in den Sozialen Medien, auch die Unternehmen selbst. Denn:

  • Sie werden gefunden. Kunden informieren sich in den Sozialen Medien, bevor sie ihre Kaufentscheidung treffen und bevor sie einen Sales Manager kontaktieren. Laut Manfred Kauffmann von ce-sales-consulting.com findet in den USA sogar schon jeder zweite B2B-Käufer den für ihn interessanten Anbieter in den Sozialen Medien
  • Sie werden selbst fündig. Nutzen Sie doch selbst die Sozialen Medien, um sich über Ihre Kunden, Wünsche und Bedürfnisse zu informieren. Darüber hinaus erfahren Sie auch einiges über Ihre Mitbewerber – und stoßen so evtl. auf neue Ideen, wie Sie Ihre eigene Position stärken können

Um möglichst viele Interessenten zu erreichen, empfehle ich, auf folgende Punkte zu achten:

Fünf Tipps für eine erfolgreiche Social Selling Strategie

  • Machen Sie sich ein genaues Bild über Ihren Wunschkunden: Wer ist er? Wie tickt er? Welche Bedürfnisse hat er? In welchen Social Media Kanälen ist er unterwegs? Und so weiter. Je besser Sie Ihren Wunschkunden kennen, desto exakter gelingt es Ihnen, Ihre Social Selling Strategie auf ihn auszurichten.
  • Hinterlassen Sie selbst Spuren im Web. In meinem Blogbeitrag „B2B Spuren im Web“ habe ich geschrieben, wie das geht.
  • Richten Sie Ihre Inhalte auf Ihre Zielgruppe aus. Sie sucht nach Lösungen und nicht nach noch mehr Werbung. Mit passgenauen und spannenden Inhalten gewinnen Sie Fans, die Sie und Ihr Unternehmen auch gerne weiterempfehlen.
  • Entwickeln Sie Kennzahlen, die Ihnen Aufschluss über den Erfolg Ihrer Social Selling Strategie geben. So können Sie bei Bedarf rechtzeitig gegensteuern, wenn die gewünschten Erfolge ausbleiben.
  • Holen Sie sich einen Sparringspartner an die Seite, wenn Zeit und Ressourcen bei Ihnen knapp sind.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Social Selling gemacht? Schreiben Sie mir.