Netzwerk Kontakte Mehrwert

Erfolgreiches Netzwerken ist Arbeit

Nur Visitenkarten sammeln alleine ist noch kein Netzwerken. Sie als Basis für die nächste, meist noch ungefragte, Massenmail zu nutzen, ist Spam. Ein gutes und tragfähiges Netzwerk entsteht dann, wenn ich vorbereitet auf Veranstaltungen gehe, Kontakte knüpfe und sie dann gezielt und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl nachbearbeite.

Netzwerken ist mehr als Visitenkarten sammeln.

In meinem Blog Beitrag für BNI habe ich jeweils sechs Tipps für die gute Vor- und Nachbereitung von Kontakten für Sie zusammengestellt.

 

Geschichten Storytelling

Mit guten Geschichten den Umsatz steigern

Gute Geschichten steigern den Umsatz. Wenn sie Lösungen bieten, begeistern, spannend und verständlich sind und sich an der Zielgruppe ausrichten. Logisch. Nichts Neues, jedoch immer wieder mit neuem Namen gehyped. Aktuell lautet der Storytelling. Da das Thema so eminent wichtig ist, teile ich gerne meine Gedanken dazu mit Ihnen.

Warum gute Geschichten wichtig sind

Stellen Sie sich folgendes vor: Sie suchen einen Steuerberater, der Ihre gesamte Buchhaltung für Sie regelt. Also gehen Sie zu einem Steuerberatertreffen.
Der erste stellt sich vor: „Ich mache alles, was mit Steuern zu tun hat.“
Der zweite: „Ich mache alles, was mit Steuern zu tun hat, und kenne jemandem beim Finanzamt.“
Der dritte: „Neulich war ein Kunde bei mir, der seine Steuererklärung schon fertig hatte. Sein Steuerberater ist gerade in Urlaub und hat die Erklärung einen Mitarbeiter machen lassen, nach der gleichen Vorlage wie immer. Sicherheitshalber wollte er noch einen zweiten die Steuererklärung prüfen lassen und kam daher zu mir. Und siehe da: Ich habe ihm erklärt, wie er die Wohnung seiner Freundin als Firmensitz steuerlich geltend machen kann, was ihm einen Haufen Geld spart (und Ärger mit seiner Frau).“
Zu wem würden Sie gehen? Klar, zum dritten. Warum? Weil er eine gute Geschichte erzählt hat, in der Sie sich wiederfinden. Weil er Sie begeistert hat.

Die Moral von diesem Kapitel: Gute Geschichten sind der Fuß in der Tür zu mehr Geschäft.

Was eine gute Geschichte ausmacht

  • Eine gute Geschichte ist spannend.
  • Sie holt den Zuhörer da ab, wo er Hilfe braucht.
    In unserem Beispiel beim Thema Steuern und wie er die Zweitwohnung vor seiner Frau verstecken kann.
  • Sie ist verständlich erzählt.
    Nicht: „Sie können die Churnrate durch optimierte Lead Generation am Point of Sales und eine verbesserte Customer Journey verringern.“
    Sondern: „Machen Sie für Ihre Kunden das Einkaufen zum Erlebnis, sowohl im Laden als auch im Internet. Dann werden sie nicht mehr abwandern.“

Die Moral von diesem Kapitel: Der Wurm (sprich die Geschichte) muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Wie gute Geschichten entstehen

Wichtig ist Klarheit. Um diese zu gewinnen, hilft die Beantwortung der folgenden fünf Fragen:

  • Was wollen Sie mit Ihrer Geschichte erreichen? Beispielsweise: Bekanntheit, Marke stärken, ein bestimmtes Produkt verkaufen, eine Messe bewerben
  • Wen wollen Sie erreichen? Ihre potenziellen Kunden, Redakteure, Kooperationspartner
  • Wer ist der, den Sie erreichen wollen? Wie sieht er aus? Wo bewegt er sich? Wie kauft er ein? Wie liest er? Was arbeitet er? Welche Bildung hat er? Das ist wichtig zu wissen, um zu entscheiden, welche Kanäle Sie nutzen: Welche Fachzeitschrift, welchen Social Media-Kanal, welche sonstigen Medien
  • Welches Problem hat Ihre Zielgruppe?
    Ihr Kunde möchte seine Kunden länger binden. Der Redakteur braucht eine exklusive Geschichte. Aus dieser Antwort ergibt sich der Aufhänger Ihrer Geschichte. Der muss sitzen, weil sonst der Zuhörer ganz schnell wieder aussteigt.
  • Warum soll der Kunde ausgerechnet zu Ihnen kommen?
    Um beim Beispiel mit der Software zu bleiben: Weil sie sich einfach in bestehende Systeme integrieren lässt. Weil Sie umfassenden Service bieten. Weil Sie für den Redakteur kompetent sind, schnell zu erreichen und schnell Antwort liefern. Etc.

Ein Thema – verschiedene Geschichten

Es kann sein, dass Sie unterschiedliche Aufhänger für ein und dieselbe Geschichte benötigen.

Beispiel: Ein Kunde von mir hat eine Software hergestellt, die Unternehmen dabei hilft, zentral zu erfassen, welches Wissen im Unternehmen vorhanden ist, welches fehlt. Mitarbeiter konnten ihre Daten selbst pflegen.
Für die Personalfachzeitschrift ist spannend, welchen Einfluss diese Software auf die Weiterbildungs- und Fördermöglichkeiten der einzelnen Mitarbeiter hat
Für die IT-Zeitschrift ist spannend, wie das System technisch funktioniert.
Und für die „Wirtschaftswoche“, wie das System zur Kostensenkung beiträgt

Mit diesen Informationen haben Sie alles, was Sie für eine gute Geschichte brauchen.

Die Moral von diesem Kapitel: Gute Geschichten lassen keine Fragen der Zielgruppe offen.

Einen hervorragenden Artikel zu diesem Thema hat Jochen Mai auf seinem Blog karrierebibel.de veröffentlicht.

Geschichten erzählen mag erstmal nach Märchenstunde klingen. Ist es in gewisser Weise ja auch – wobei die Märchen wahr sind, sein müssen. Es gilt das Kino im Kopf zu starten. Das ist schon die halbe Miete zu neuen Kontakten und zu Empfehlungen. Den Rest haben Sie in der Hand. Überzeugen Sie!

Welche Erfahrungen haben Sie mit Storytelling gemacht? Welche Geschichten funktionieren, welche nicht?

Sound Marketing

Sound Marketing – mit dem richtigen Sound den Umsatz steigern

Sound Marketing wird oftmals unterschätzt. Kunden entscheiden zu 80 Prozent unbewusst, ob sie etwas kaufen oder nicht. Der richtige Sound kann das Zünglein an der Waage sein.

Ich bin eine leidenschaftliche Kommunikatorin. Mir macht es einfach Spaß, mich mit Menschen auszutauschen, ihnen zuzuhören, etwas über sie zu erfahren – ganz gleich, ob im privaten oder geschäftlichen Bereich. Kommunikation ist für mich eine der faszinierendsten Disziplinen, die es gibt. Weil sie sehr viele Facetten beinhaltet: Sprache, Tonalität, Ausdrucksweise, Wortwahl, Gestik, Mimik, um nur einige zu nennen. Und weil professionelle Kommunikation sehr viel bewirken kann.

Was ist Kommunikation eigentlich?

Dr. Klaus Merten, bis 2005 Professor für empirische Kommunikationsforschung am Institut für Publizistik der Universität Münster, hat in seinem Buch „Kommunikation. Eine Begriffs- und Prozessanalyse“ verschiedene Begriffe analysiert. Es gibt wohl über 160 Definitionen, je nachdem, welchen Aspekt der Kommunikation man in den Vordergrund stellt. Wow. Das Gabler Wirtschaftslexikon schreibt kurz und bündig: Kommunikation ist der „Prozess der Übertragung von Nachrichten zwischen einem Sender und einem oder mehreren Empfängern.“ Die ausführliche Version gibt es hinter dem Link.

Und was ist Sound Marketing?

Kürzlich bin ich auf eine spannende Facette der Kommunikation gestoßen: Sound Marketing. Nie gehört? Da sind Sie nicht der oder die einzige. Ich habe eine Mini-Umfrage auf Twitter gestartet – die wenigsten konnten mit dem Begriff etwas anfangen.
Das Digital Marketing Glossary sagt folgendes zu diesem Thema: „Sound marketing includes all the practices of using sound for marketing purposes. Sound marketing can focus on the product, point of sale and advertising.” Eigentlich logisch, oder? Und keine neue Erfindung, ganz im Gegenteil. Denken Sie nur an den Sound einer Harley, das “Crunchen” einer Chips-Marke und die Töne eines Telekommunikationsdienstleisters mit magentafarbenem Logo.

Das heißt nicht, dass jedes Unternehmen sich seine eigene Geräuschwelt erschaffen muss, mit Jingle, Logo-Melodie, Firmensong, etc. Es gibt auch kleine Mittel, die sie einsetzen können – und sollten -, um ihrer Firma auch Klangfarbe zu verleihen. Ein Wimpernschlag kann schon darüber entscheiden, ob Sie als Dienstleister zum Zuge kommen oder nicht. Diese Entscheidung läuft schon im Unterbewusstsein ab, wie laut Expertenmeinung 90 Prozent aller Kaufentscheidungen. Und Ihr Kunde kann Ihnen wahrscheinlich gar nicht sagen, warum er zu Ihrem Konkurrenten gegangen ist.

Der Anrufbeantworter als Marketinginstrument

Jeder hat einen. Nicht nur einen. Egal, ob Festnetz, Tablet oder Smartphone – ein AB gehört zur Grundausstattung. Und wird bei den meisten Inhabern sträflich vernachlässigt. Das muss nicht sein. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können durch einen sympathischen AB bei ihren Kunden punkten. Was also tun?

Lassen Sie Ihren Anrufbeantworter für sich sprechen. Richtig für Sie sprechen, in Ihrem Sinne und so, dass dieses „Gespräch“ positiv auf Ihre Marke einzahlt. Sie kennen doch den Spruch: „Der erste Eindruck zählt“. Mir geht es jedenfalls so: Ist mir die Ansage eines Anrufbeantworters schon unsympathisch, werde ich dort nicht ein zweites Mal mein Glück versuchen.

Für professionelle und originelle Ansagen mit der passenden Musik dahinter gibt es Profis. Beispiel: Timeless Art Studios. Hier bekommen Sie einen – GEMA-freien – Sound, der zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt und einen Text, der genau den Nerv Ihrer Zielgruppe trifft. Das Beste daran: der monetäre Aufwand ist überschaubar. Wie das funktioniert? Im Prinzip genau wie bei der Entwicklung einer Kommunikationsstrategie: mit einer profunden Analyse. Was wollen Sie erreichen? Welche Zielgruppe sprechen Sie an? Welche „Sprache“ entspricht Ihrer Zielgruppe in Wortwahl, Tonalität, Dialekt? Ihr Dienstleister produziert auf dieser Basis Ihre individuelle Ansage. Es lohnt sich, hier zu investieren. Ihr Sound ist Bestandteil Ihrer Marke und unterstreicht Ihren USP. Genau wie gute und professionelle Texte dies tun.

Wie sagt schon Watzlawick? Man kann nicht nicht kommunizieren. Genauso ist es.

Wie ist Ihre Erfahrung mit Sound Marketing? Haben Sie es schon getestet? Schreiben Sie mir!