Redaktionsplan

5 Schritte zum eigenen Redaktionsplan

„Wie um Himmels willen fülle ich meinen Redaktionskalender?“ Das leere Template gähnt Sie an, und Sie haben nicht die leiseste Idee, wie Sie es füllen sollen? Das kenne ich. Bei meinem ersten Redaktionsplan ging es mir genauso. Inzwischen fällt es mir viel leichter, Ideen zu sammeln. Indem ich wie ein Trüffelschwein danach suche. Wie ich dabei vorgehe, lesen Sie in den folgenden 5 Tipps.

Sammeln Sie zunächst alle Informationen für Ihren Redaktionskalender, die Ihnen spannend erscheinen. Sie wissen ja, wie Ihre Zielgruppe tickt. Das haben Sie in verschiedenen Gesprächen schon gelernt. Daher sammeln Sie sowieso schon aus dem Blickwinkel Ihrer Zielgruppe. Aussortieren können Sie später noch. Das Gute daran: Mit dem Sammeln schaffen Sie sich gleich einen ganzen Themenspeicher, den Sie laufend aktualisieren können.

So, nun aber Butter bei die Fische! So finde ich meine Trüffel:

Miteinander reden

Das ist das allerwichtigste. Gehen Sie in die Kaffeeküche oder Cafeteria. Tauschen Sie sich regelmäßig mit Kollegen, Freunden und Bekannten aus. Erzählen Sie, was Sie gerade beschäftigt, fragen Sie das auch Ihr Gegenüber. Außerdem sind Netzwerktreffen eine tolle Gelegenheit zum Austausch. Wo bin ich unterwegs: BNI, Business Treff Exklusiv, die Markenbildnerei, Mehrwert München, das Business-Herzwerk von Danielle G. Löhr, WIN Women in Network und noch andere. Tipps zum Netzwerken finden Sie in meinem Blogbeitrag.

Überlegen, was Sie Besonderes tun

Engagieren Sie sich für einen guten Zweck, beispielsweise indem Sie Jugendliche bei ihrer Bewerbung unterstützen? Haben Sie ein Forschungsprojekt gestartet, das öffentlich gefördert wird? Erzählen Sie darüber! Es geht nicht darum, das Image aufzupolieren. Sondern Sie gewinnen auf diese Weise Unterstützer und können somit Ihre Herzensprojekte noch stärker unterstützen.

Aufmerksam lesen und surfen

Lesen Sie Zeitungen. Nicht nur die wichtigsten aus Ihrem unmittelbaren Umfeld. Sondern alles, was Sie interessiert. Ich bin auf diese Weise schon oft auf ein Thema gestoßen, das ich meinen Kunden empfehlen konnte.

Themensammlung für Ihren Redaktionsplan anlegen

Wenn Sie auf interessante Artikel stoßen – das kann eine aktuelle Studie oder eine spannende Reportage sein – sammeln Sie sie. So haben Sie mit der Zeit einen ganzen Fundus, auf den Sie zurückgreifen können, wenn Ihnen gerade nichts einfällt.

Den Terminkalender zu Rate ziehen

Prüfen Sie, ob besondere Anlässe in Ihrem Unternehmen anstehen. Beispielsweise in Firmenjubiläum, die eigene Kundenveranstaltung oder die Eröffnung eines neuen Büros. Sie können auch auf außergewöhnliche Termine zurückgreifen, wie beispielsweise Ralf Elcheroth das getan hat in seinem schrägen Hochzeitskalender. Auch der kleine Kalender bietet eine Fülle an Anlässen.

Sie werden feststellen, dass Sie ziemlich schnell ziemlich viele Trüffel beieinanderhaben. Diese können Sie nun passend nach Thema, Kunde, etc. sortieren. Aber Achtung: Das heißt nicht, dass Ihr Themenplan in Stein gemeißelt ist. Sie haben nun eine komfortable Basis geschaffen. Treffen Sie auf ein aktuelles Thema, das noch viel spannender ist als alles, was Sie gesammelt haben, nutzen Sie es! Ihr Redaktionsplan ist ein lebendes Dokument. Das Thema, das Sie eigentlich für diesen Tag vorgesehen hatten, verschieben Sie einfach.

Viel Erfolg!

Pressethema Nikui Text und Rat

Mit 5 Fragen in 30 Minuten zu Ihrem Pressethema

Sie haben kein Pressethema? Von wegen! Sie ahnen ja gar nicht, welchen Fundus an spannenden Geschichten Sie im Unternehmen haben. 5 Fragen helfen Ihnen, Ihren Geschichten-Schatz zu heben.

Um Ihnen die Sache zu vereinfachen, habe ich zu jeder Frage gleich beispielhaft Sätze formuliert. Sie sind als Ideenstütze gedacht, die Sie nach Ihren eigenen Anforderungen umformulieren können.

Diese 5 Fragen führen Sie zu Ihrem Pressethema

1. Feiern Sie oder Ihr Unternehmen einen besonderen Anlass?

Das kann ein Firmenjubiläum sein, eine Veranstaltung oder Ihr erster Lehrling, der in Rente geht und sein gesamtes Berufsleben bei Ihnen im Unternehmen verbracht hat. Beispiel:

  • Unternehmen wird 50! Unternehmen hat sich in 50 Jahren zum wichtigsten Arbeitgeber in der Region entwickelt.
  • Stratege des Jahres: Zum ersten Mal ehrt Unternehmen xyz die drei besten deutschen Unternehmen für besonders erfolgreiche strategische Leistung.
  • 50 Jahre im gleichen Unternehmen: Lehrling geht in den Ruhestand.

2. Haben Sie besondere Erkenntnisse in Studien oder Kundenprojekten gewonnen?

Bei Marktanalysen für Kundenprojekte können Sie besondere Erkenntnisse gewinnen, die sich in spannende Themen übersetzen lassen. Beispiel:

  • Unternehmer geben 20 Prozent mehr für Strategieberatung aus. Sie sind jedoch mit den Beratungsleistungen zunehmend unzufrieden. Das zeigt eine aktuelle Studie von xyz.

3. Was ist Ihnen bei einem Kunden besonders gelungen?

Sie hatten das Glück, ein spannendes Kundenprojekt zu begleiten und dürfen darüber reden? Nutzen Sie die Chance! Testimonials sind die beste Werbung, die Sie haben. Beispiel:

  • Von 0 auf 100 in 365 Tagen: Unternehmen xyz hat sich in nur einem Jahr zum führenden Anbieter von veganem Hundefutter entwickelt.

4. Engagieren Sie sich für einen besonderen Zweck?

Hier meine ich nicht „nur“ Spenden, sondern selbst Hand anlegen. Beispiele:

  • Unternehmer sponsert Sprachunterricht für Auszubildende in der Region.
  • Unternehmer organisiert für die Kinder seiner Mitarbeiter Hausaufgabenbetreuung

5. Können Sie etwas Besonderes über Ihre Mitarbeiter berichten, beispielsweise ein spannender Neuzugang oder eine besondere Leistung eines Mitarbeiters?

Hier helfen folgende Ansätze: Haben Sie einen neuen Mitarbeiter der von einem Mitbewerber zu Ihnen kam oder ein öffentlichkeitswirksames Amt innehatte? Oder hat jemand eine tolle sportliche Leistung vollbracht? Beispiele:

  • Paukenschlag in der Beraterbranche: Ehemaliger Bundeskanzler wird Berater bei xyz
  • Unternehmensberater gewinnt den Ironman.

Noch ein Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihre Themen einen roten Faden haben. Gerade wenn Ihr Unternehmen noch nicht bekannt ist, sind Sie gut beraten, sich zunächst auf ein Thema zu konzentrieren. Zu viele Botschaften verwirren, Ihre Zielgruppe merkt sie sich nicht. Beispiel: Wenn Sie in mehreren Branchen beraten, versuchen Sie, den gemeinsamen Nenner zu finden: Ist es das Thema Strategie? Oder Veränderungsmanagement? Oder Krisensituationen? Beginnen Sie mit dem Schwerpunkt, der Ihrer Zielgruppe am wichtigsten ist.

Blogparade Alexandra Götze ich liebe meinen Job Selbstständigkeit

Ich liebe die Selbstständigkeit, aber nicht um jeden Preis

Das ging mir durch den Kopf, als ich das Buch von Alexandra Götze gelesen habe. Beas Tagebuch hat mich veranlasst, meine berufliche Laufbahn Revue passieren zu lassen. Ich war auch schon an dem Punkt „Es muss was passieren“. Ich habe zwar kein Tagebuch geführt, mich aber ganz ehrlich gefragt, ob meine Situation damals das war, was ich wollte. Die Antwort war ein klares „Nein“. Also habe ich etwas unternSommen: meine zweite Selbstständigkeit gestartet.

Ich

Ich bin Texterin und PRlerin aus Leidenschaft. Vor knapp 20 Jahren habe ich diese Richtung eingeschlagen. Mit Learning by doing im täglichen Job und berufsbegleitenden Studiengängen habe ich mir praktisches und theoretisches Wissen angeeignet. Auch heute bilde ich mich noch laufend weiter. Denn ich bin neugierig und glaube an lebenslanges Lernen.

Meine Selbstständigkeit: Die Anfänge

Meine erste Selbstständigkeit bin ich ziemlich blauäugig angegangen. Ich habe einfach „ja“ gesagt, obwohl ich meine Partnerin kaum kannte. Ich wollte immer schon Unternehmerin sein und dachte damals, wenn nicht jetzt – wann dann? Eine PR-Agentur war für mich eine spannende Erfahrung. Den Bereich Unternehmenskommunikation kannte ich, die Agenturseite damals noch nicht. Eine perfekte Möglichkeit also, mein Know-how abzurunden. Es ging jedoch nicht lange gut. Zu unterschiedlich waren die Erwartungen, sicherlich auf beiden Seiten. Ich gehöre beispielsweise zu den Menschen, die nicht erst kurz vor einem vereinbarten Telefonat mit der Vorbereitung beginnen. Kurz vor knapp will ich meine Ruhe, um mich zu sammeln. Kundenpräsentationen möchte ich rechtzeitig fertig haben. Und zwar so, dass ich einmal darüber schlafen kann, sie vor dem Termin in aller Ruhe nochmal durchlesen und letzte Änderungen machen kann. Ohne Hektik.

Es sind auf den ersten Blick nur Kleinigkeiten, die den Arbeitsalltag aber zunehmend unbefriedigend machen. Wie Bea habe ich mich selbst hinterfragt: Was kann ich ändern? Was muss ich ändern? Bin ich bereit dazu? Liegt es nur an mir, dass die Partnerschaft nicht funktioniert? Nein, sicher nicht. Denn: Jede Medaille hat zwei Seiten. Für mich hieß das: die Konsequenzen ziehen. Was ich getan habe.

Der Neubeginn

Ich bin heute dankbar für die Erfahrungen, die ich in meiner ersten Selbstständigkeit gemacht habe. An ihnen bin ich gewachsen. Ich bin viel selbstsicherer und mutiger geworden. Und weiß heute genau, wie ich mir meine berufliche Zukunft vorstelle.

Die Reißleine zu ziehen war nicht einfach. Ich habe viel aufgegeben: spannende Projekte, Kunden, Erfolg… Aber ich war es mir selbst schuldig. Und ja, ich hatte Existenzängste. War von Zweifeln geplagt, ob der neue Weg der richtige ist. Heute kann ich sagen: er ist es.

In den letzten Monaten habe ich viele interessante und liebenswerte Menschen kennengelernt. Die mich bestärken, motivieren, für mich Ansporn sind. Und für die ich umgekehrt auch Ansporn sein kann und darf. Aus meinen Erfahrungen und durch die neuen Menschen in meinem Leben habe ich sehr viel für mich mitgenommen.

Selbstständigkeit: Was habe ich gelernt?

  • Selbstsicher sein. Ich bin gut in dem, was ich tue. Weil ich es liebe. Meinen Kunden zuhören, sie strategisch beraten, für sie Themen und Geschichten entwickeln, schreiben und vermarkten – das ist meine Welt. Ich bekomme sehr positives Feedback, was mir unheimlich guttut. Und mich weiter anspornt.
  • Keine Kompromisse. Mit einer Kundin habe ich die Zusammenarbeit sehr schnell wieder beendet. Warum? Unsere Vorstellungen von professioneller und guter Pressearbeit stimmten nicht überein. Das Projekt hätte mich unglücklich gemacht. Und zudem Zeit beansprucht, die ich für andere spannende Themen gut brauchen konnte.
  • Ich kann sehr gut selbstständig. Das liegt mir, entspricht meinem Wesen. Ich habe keine Angst davor, Entscheidungen zu treffen. Und ich kann es auch aushalten, wenn die Auftragsbücher mal nicht total überlaufen.

Was mache ich jetzt anders?

  • Ich höre auf mein Bauchgefühl. Wenn sich eine Entscheidung oder ein Projekt nicht gut anfühlt, lasse ich die Finger davon. Ich habe gelernt, dass mich mein Bauchgefühl nicht trügt. Ich hatte nämlich vor der ersten Selbstständigkeit immer einen kleinen Mann im Hinterkopf, der gesagt hat, lass es lieber. Ich habe ihn ignoriert.
  • Ich pflege mein Netzwerk. Das habe ich in den letzten Jahren teilweise vernachlässigt. Ich bin dankbar, dass ich gute Kontakte habe, auf die ich mich verlassen kann, und denen ich auch umgekehrt Gutes tun kann. Aktuell baue ich mir gerade Kontakte zu weiteren Dienstleistern auf, mit denen ich langfristig zusammenarbeiten kann.
  • Ich vertraue, aber nicht bedingungslos. Früher hatte jeder automatisch einen Vertrauensbonus bei mir. Das ist jetzt anders. Ich gehe zwar nach wie vor optimistisch und offen auf Menschen zu, bin dabei aber vorsichtiger. So hatte ich mit einem potenziellen Kunden vereinbart, ihm Impulse für mögliche Pressethemen zu liefern, nachdem er mir im persönlichen Gespräch eine Zusammenarbeit in Aussicht gestellt hatte. Nachdem ich aber auf die ersten beiden Ideen nichts gehört habe, stellte ich den Kontakt wieder ein.

Fazit

Wie Alexandra Götze in ihrem Buch feststellt, liegt es zu einem guten Teil an jedem selbst, ob er sich in seinem Job wohlfühlt oder nicht. Die Verantwortung komplett auf andere abzuwälzen funktioniert nicht. Es ist richtig zu schauen, was man selbst verändern kann, um sich in seinem Job wieder wohlzufühlen. Wenn das nicht hilft, sollte man die Konsequenzen ziehen. Ich für mich kann heute sagen: Ich liebe meine Selbstständigkeit, aber nicht um jeden Preis.

Alle Termine dieser Blogparade

Text PR Storytelling

Fünf Tipps für guten Text

Vor allem kleine Unternehmen tun sich oft schwer mit Text und damit, gute und spannende Geschichten zu erzählen. Warum sollten sie das überhaupt tun? Damit sie ihre Kunden richtig ansprechen. Sie abholen. Ihnen aufzeigen, dass sie ihre Kunden verstehen, ein vertrauenswürdiger Partner und gerne für sie da sind. 5 Tipps, wie ein Text ein guter Text wird.

Geschichten bieten sich für Akquiseschreiben an. Wenn sich beispielsweise ein Handwerksbetrieb um eine Ausschreibung bewirbt. Der Ausschreibende möchte wissen, warum genau dieser Betrieb mit anbieten sollte. Geht es beispielsweise um eine neue Grünanlage, reicht es nicht nur zu sagen “Das kann ich”. Besser ist es, im Text ein Beispiel einer solchen Anlage zu schildern, die der Betrieb schon geplant und umgesetzt hat.

Wann ist ein Text gut?

Er ist dann gut, wenn er den Leser anspricht, ihn fesselt, das Kino in seinem Kopf startet. Dann wirkt er. Er baut Vertrauen auf, vermittelt Kompetenz und bringt den Leser dazu, sich näher mit dem Absender zu befassen. Im Idealfall holt dieser sich ein Angebot ein, ruft an oder greift beim Angebot sofort zu. Für Unternehmer, die den Hebel Text brauchen, um mit anderen in Kontakt zu kommen, ist ein guter Text sehr wichtig. Denn er ist der Türöffner. Daher muss er sitzen.

5 Tipps, damit Ihre Geschichten wirken

  • Kommen Sie sofort zum Punkt. Der Leser will sich in der Regel nicht lange mit Vorgeplänkel aufzuhalten. Ist der Einstieg gut und zeigt ihm unmittelbar die Lösung seines Problems, nimmt er sich die Zeit und liest weiter.
  • Fokussieren Sie sich. Versuchen Sie nicht, Ihr gesamtes Leistungsportfolio in einem einzigen Anschreiben unterzubringen. Das verwirrt. Ihr Leser weiß nicht, warum Sie ihm das alles erzählen. Wenn Ihr Kunde eine neue Haustür braucht, ist es ihm egal, ob Sie auch Fenster liefern. Fokussieren Sie sich auf das, was der Kunde möchte. Jedes weitere Produkt oder jede weitere Dienstleistung kann ein neuer Anlass für den Kundenkontakt sein.
  • Bleiben Sie verständlich. Vermeiden Sie möglichst Fremdwörter und Anglizismen. Sagen Sie “Folien” statt “Slides” oder “Kundenbindung” statt “Customer Retention”. Sie werden sehen, Ihr Text liest sich leichter und wirkt gleich viel sympathischer
  • Bleiben Sie authentisch. Ihr Text muss stimmig sein, sich für Sie gut anfühlen. Bleiben Sie sich in Sprache und Wortwahl treu. Wenn Sie als Handwerksbetrieb Ihre Kunden zu Weißwürsten einladen, reicht es, wenn Sie das genau so kommunizieren. Sie brauchen nicht von “Brühwürsten aus fein gekuttertem Kalbfleisch” (Wikipedia) zu sprechen.
  • Der Inhalt bestimmt die Länge von Text bzw. Geschichte. Lösen Sie sich von Mindestvorgaben. Die Textlänge kann Rückschlüsse auf den Inhalt zulassen, im Sinne von “langer Text ist viel lesenswerter Inhalt”. Kann. Oftmals fehlt im Text dann der Fokus. Es gibt keine ideale Länge. Für Blogs bringt Sven Lennartz das Thema Textlänge wunderbar auf den Punkt.

Woher weiß ich, ob der Text gut ist?

Fragen Sie nach. Bei Kollegen, in Ihrem Netzwerk. Oder bei guten Kunden. Der Blick von außen hilft und gibt oft noch wertvolle Tipps, wie Sie noch “eine Schippe drauflegen können”, wie es so schön heißt. Wenn Sie mit texten gar nichts am Hut haben, lagern Sie diese Aufgabe aus. Mit einem guten Briefing können Sie ganz einfach externe Partner mit ins Boot holen.

Hund Bella Training American Collie

Bella pubertiert – schon wieder

Wollten Sie auch schon mal Ihren spätpubertären Hund verschenken? Ich wollte. Schon einige Male habe ich morgendlichen Spaziergängern im Englischen Garten Bella angeboten. Wenn sie mir mal wieder meine eigenen Grenzen aufgezeigt hatte. In letzter Zeit kam das wieder öfter vor. Dagegen hilft nur konsequentes Training.

Letztes Wochenende hatten wir den Rückrufworkshop Teil II bei der Hundeschule Happyhand in Velden. Eine super Schule übrigens, tolle Trainer, und die Kurse sind super. Die Workshops auch. Wir wollten feststellen, wie der Hund draußen hört, und ob es mit dem Rückruf schon gut funktioniert. Begonnen haben wir mit verschiedenen Übungen auf dem Hundeplatz. Hier war noch alles gut. Auch das Vorbeigehen ohne Leine an anderen Hunden draußen hat funktioniert. Dann kam der Spaziergang.

Bella: „Ich muss dann mal weg“

Das kleine Bad im Weiher wurde von Bella gerade noch akzeptiert. Sie ging dann sogar freiwillig ins Wasser. Was gut tat, denn es war ziemlich warm draußen. Bella hat dann wohl beschlossen, es sei genug mit Gehorsam. Sie machte dann später nämlich, was sie wollte. „Rückruf? Finde ich doof.“ „Pfeife? Das Geräusch kenn ich schon, lass Dir mal was Neues einfallen.“ „Wie, ich soll warten und nicht um die Ecke gucken. Ich muss doch wissen, was da ist, also laufe ich jetzt da hin.“

Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass wir ein Einzeltraining mit Bella machen. Alles, was schon gut geklappt hatte, schien unserer Collie-Dame wieder entfallen zu sein. Da nicht nur der Hund, sondern auch wir Spaß am Gassi gehen haben wollen, war Erziehung angesagt. Also haben wir gleich mit Monika, Trainerin bei happyhand, gesprochen. Sie kennt Bella, hat selbst zwei Collies und ist daher mit allen Marotten und Zickenallüren unserer Hündin vertraut.

Bella: Schluss mit Lustig

Heute war es soweit. Treffpunkt 9.15 mit Monika im Englischen Garten. Typisch Bella, hat sie natürlich den Braten gerochen und sich dermaßen mustergültig benommen, dass ich dachte, ich hätte heute den falschen Hund dabei. Gott sei Dank zeigte es sich nach der ersten „Abcheckphase“, dass Bella immer noch Bella ist.

Das zeigt sich wie folgt:

  • Ein freundliches „Sitz“ wird nur dann registriert, wenn Bella es möchte. Ein energisches „Hintern runter!“ zieht schon eher.
  • Juhuu, ein Hund! Nein, ich frage mein Frauchen nicht, ob ich hier hinterherrenne, ich mache es einfach. Soll sie doch schauen, ob sie hinterherkommt! Was hat sie gesagt – „Benimm Dich“? Na gut, weil heute Freitag ist …
  • „Wie – Platz…. Hier? In der nassen Wiese? Wie ist die denn heute unterwegs? Ich schau mal weg, vielleicht habe ich mich verhört. Mist, anscheinend doch nicht. Jetzt stellt sie sich auch noch vor mich hin und macht das Handzeichen. Dann mache ich halt doch „Platz“, vielleicht gibt’s ein Leckerli“ …

Answer first: Alle Themen sind lösbar, es sind nur Kleinigkeiten, die wir mit Konsequenz und etwas mehr Strenge in den Griff bekommen. Bella beherrscht es perfekt, die Diva zu spielen, sich „verhuscht“ zu zeigen und uns vorzuspielen, sie sei ja ach so sensibel. Pustekuchen. Es war wirklich hilfreich, dass Monika den täglichen Spaziergang mit uns erlebt hat. So konnte sie uns zeigen, wie wir Bella ganz einfach dazu bringen, erst zu fragen, bevor sie auf Hunde zugeht und auf Kommandos unmittelbar und nicht mit Zeitverzögerung zu reagieren.
Monika war ganz zufrieden sowohl mit Bella als auch mit uns. Und wir waren es auch.

Hundeschule: Was wir heute gelernt haben

  • Ruhig energischer sein, Bella verträgt das. Entschlossenheit zeigen in Stimme und Haltung. Letztendlich ist der Hund dankbar dafür.
  • Bellas Radius nicht zu groß werden lassen. Sonst hört und sieht sie nichts mehr, sondern hat nur noch ihre eigenen Ideen im Kopf.
  • Stärker auf ihre Körpersprache achten. Wenn sie anfängt, sich „aufzuplustern“ (Kopf nach oben, Ohren aufstellen) – aufgemerkt! Dann ist sie kurz davor, ihr eigenes Ding durchzuziehen. Hier einen Tick eher reagieren.
  • Sich selbst nicht aus der Ruhe bringen lassen. Aufmerksam sein, Bella sagen, was sie tun soll.

Wie geht es weiter?

Den nächsten Spaziergang machen wir mit Monika bei uns zuhause. Warum? Hier ist Bella meist sehr angespannt, vor allem wenn wir aus dem Haus gehen. Das ist ihr Revier, es gibt viele Katzen, viele Hunde und daher für unsere Fellnase viele (vermeintliche) Gründe, einfach mal die Sau rauszulassen. Auch das muss wieder anders werden. Und es wird, da bin ich sehr optimistisch.

Also, liebe Spaziergänger im Englischen Garten: Mein Angebot, meinen Collie zu verschenken, ist nicht ernst gemeint

 

Netzwerken Kontakte Mehrwert

Erfolgreiches Netzwerken ist Arbeit

Nur Visitenkarten sammeln alleine ist noch kein Netzwerken. Sie als Basis für die nächste, meist noch ungefragte, Massenmail zu nutzen, ist Spam. Ein gutes und tragfähiges Netzwerk entsteht dann, wenn ich vorbereitet auf Veranstaltungen gehe, Kontakte knüpfe und sie dann gezielt und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl nachbearbeite.

Netzwerken ist mehr als Visitenkarten sammeln.

In meinem Blog Beitrag für BNI habe ich jeweils sechs Tipps für die gute Vor- und Nachbereitung von Kontakten für Sie zusammengestellt.

 

Geschichten Storytelling

Mit guten Geschichten den Umsatz steigern

Gute Geschichten steigern den Umsatz. Wenn sie Lösungen bieten, begeistern, spannend und verständlich sind und sich an der Zielgruppe ausrichten. Logisch. Nichts Neues, jedoch immer wieder mit neuem Namen gehyped. Aktuell lautet der Storytelling. Da das Thema so eminent wichtig ist, teile ich gerne meine Gedanken dazu mit Ihnen.

Warum gute Geschichten wichtig sind

Stellen Sie sich folgendes vor: Sie suchen einen Steuerberater, der Ihre gesamte Buchhaltung für Sie regelt. Also gehen Sie zu einem Steuerberatertreffen.
Der erste stellt sich vor: „Ich mache alles, was mit Steuern zu tun hat.“
Der zweite: „Ich mache alles, was mit Steuern zu tun hat, und kenne jemandem beim Finanzamt.“
Der dritte: „Neulich war ein Kunde bei mir, der seine Steuererklärung schon fertig hatte. Sein Steuerberater ist gerade in Urlaub und hat die Erklärung einen Mitarbeiter machen lassen, nach der gleichen Vorlage wie immer. Sicherheitshalber wollte er noch einen zweiten die Steuererklärung prüfen lassen und kam daher zu mir. Und siehe da: Ich habe ihm erklärt, wie er die Wohnung seiner Freundin als Firmensitz steuerlich geltend machen kann, was ihm einen Haufen Geld spart (und Ärger mit seiner Frau).“
Zu wem würden Sie gehen? Klar, zum dritten. Warum? Weil er eine gute Geschichte erzählt hat, in der Sie sich wiederfinden. Weil er Sie begeistert hat.

Die Moral von diesem Kapitel: Gute Geschichten sind der Fuß in der Tür zu mehr Geschäft.

Was eine gute Geschichte ausmacht

  • Eine gute Geschichte ist spannend.
  • Sie holt den Zuhörer da ab, wo er Hilfe braucht.
    In unserem Beispiel beim Thema Steuern und wie er die Zweitwohnung vor seiner Frau verstecken kann.
  • Sie ist verständlich erzählt.
    Nicht: „Sie können die Churnrate durch optimierte Lead Generation am Point of Sales und eine verbesserte Customer Journey verringern.“
    Sondern: „Machen Sie für Ihre Kunden das Einkaufen zum Erlebnis, sowohl im Laden als auch im Internet. Dann werden sie nicht mehr abwandern.“

Die Moral von diesem Kapitel: Der Wurm (sprich die Geschichte) muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Wie gute Geschichten entstehen

Wichtig ist Klarheit. Um diese zu gewinnen, hilft die Beantwortung der folgenden fünf Fragen:

  • Was wollen Sie mit Ihrer Geschichte erreichen? Beispielsweise: Bekanntheit, Marke stärken, ein bestimmtes Produkt verkaufen, eine Messe bewerben
  • Wen wollen Sie erreichen? Ihre potenziellen Kunden, Redakteure, Kooperationspartner
  • Wer ist der, den Sie erreichen wollen? Wie sieht er aus? Wo bewegt er sich? Wie kauft er ein? Wie liest er? Was arbeitet er? Welche Bildung hat er? Das ist wichtig zu wissen, um zu entscheiden, welche Kanäle Sie nutzen: Welche Fachzeitschrift, welchen Social Media-Kanal, welche sonstigen Medien
  • Welches Problem hat Ihre Zielgruppe?
    Ihr Kunde möchte seine Kunden länger binden. Der Redakteur braucht eine exklusive Geschichte. Aus dieser Antwort ergibt sich der Aufhänger Ihrer Geschichte. Der muss sitzen, weil sonst der Zuhörer ganz schnell wieder aussteigt.
  • Warum soll der Kunde ausgerechnet zu Ihnen kommen?
    Um beim Beispiel mit der Software zu bleiben: Weil sie sich einfach in bestehende Systeme integrieren lässt. Weil Sie umfassenden Service bieten. Weil Sie für den Redakteur kompetent sind, schnell zu erreichen und schnell Antwort liefern. Etc.

Ein Thema – verschiedene Geschichten

Es kann sein, dass Sie unterschiedliche Aufhänger für ein und dieselbe Geschichte benötigen.

Beispiel: Ein Kunde von mir hat eine Software hergestellt, die Unternehmen dabei hilft, zentral zu erfassen, welches Wissen im Unternehmen vorhanden ist, welches fehlt. Mitarbeiter konnten ihre Daten selbst pflegen.
Für die Personalfachzeitschrift ist spannend, welchen Einfluss diese Software auf die Weiterbildungs- und Fördermöglichkeiten der einzelnen Mitarbeiter hat
Für die IT-Zeitschrift ist spannend, wie das System technisch funktioniert.
Und für die „Wirtschaftswoche“, wie das System zur Kostensenkung beiträgt

Mit diesen Informationen haben Sie alles, was Sie für eine gute Geschichte brauchen.

Die Moral von diesem Kapitel: Gute Geschichten lassen keine Fragen der Zielgruppe offen.

Einen hervorragenden Artikel zu diesem Thema hat Jochen Mai auf seinem Blog karrierebibel.de veröffentlicht.

Geschichten erzählen mag erstmal nach Märchenstunde klingen. Ist es in gewisser Weise ja auch – wobei die Märchen wahr sind, sein müssen. Es gilt das Kino im Kopf zu starten. Das ist schon die halbe Miete zu neuen Kontakten und zu Empfehlungen. Den Rest haben Sie in der Hand. Überzeugen Sie!

Welche Erfahrungen haben Sie mit Storytelling gemacht? Welche Geschichten funktionieren, welche nicht?

Sound Marketing

Sound Marketing – mit dem richtigen Sound den Umsatz steigern

Sound Marketing wird oftmals unterschätzt. Kunden entscheiden zu 80 Prozent unbewusst, ob sie etwas kaufen oder nicht. Der richtige Sound kann das Zünglein an der Waage sein.

Ich bin eine leidenschaftliche Kommunikatorin. Mir macht es einfach Spaß, mich mit Menschen auszutauschen, ihnen zuzuhören, etwas über sie zu erfahren – ganz gleich, ob im privaten oder geschäftlichen Bereich. Kommunikation ist für mich eine der faszinierendsten Disziplinen, die es gibt. Weil sie sehr viele Facetten beinhaltet: Sprache, Tonalität, Ausdrucksweise, Wortwahl, Gestik, Mimik, um nur einige zu nennen. Und weil professionelle Kommunikation sehr viel bewirken kann.

Was ist Kommunikation eigentlich?

Dr. Klaus Merten, bis 2005 Professor für empirische Kommunikationsforschung am Institut für Publizistik der Universität Münster, hat in seinem Buch „Kommunikation. Eine Begriffs- und Prozessanalyse“ verschiedene Begriffe analysiert. Es gibt wohl über 160 Definitionen, je nachdem, welchen Aspekt der Kommunikation man in den Vordergrund stellt. Wow. Das Gabler Wirtschaftslexikon schreibt kurz und bündig: Kommunikation ist der „Prozess der Übertragung von Nachrichten zwischen einem Sender und einem oder mehreren Empfängern.“ Die ausführliche Version gibt es hinter dem Link.

Und was ist Sound Marketing?

Kürzlich bin ich auf eine spannende Facette der Kommunikation gestoßen: Sound Marketing. Nie gehört? Da sind Sie nicht der oder die einzige. Ich habe eine Mini-Umfrage auf Twitter gestartet – die wenigsten konnten mit dem Begriff etwas anfangen.
Das Digital Marketing Glossary sagt folgendes zu diesem Thema: „Sound marketing includes all the practices of using sound for marketing purposes. Sound marketing can focus on the product, point of sale and advertising.” Eigentlich logisch, oder? Und keine neue Erfindung, ganz im Gegenteil. Denken Sie nur an den Sound einer Harley, das “Crunchen” einer Chips-Marke und die Töne eines Telekommunikationsdienstleisters mit magentafarbenem Logo.

Das heißt nicht, dass jedes Unternehmen sich seine eigene Geräuschwelt erschaffen muss, mit Jingle, Logo-Melodie, Firmensong, etc. Es gibt auch kleine Mittel, die sie einsetzen können – und sollten -, um ihrer Firma auch Klangfarbe zu verleihen. Ein Wimpernschlag kann schon darüber entscheiden, ob Sie als Dienstleister zum Zuge kommen oder nicht. Diese Entscheidung läuft schon im Unterbewusstsein ab, wie laut Expertenmeinung 90 Prozent aller Kaufentscheidungen. Und Ihr Kunde kann Ihnen wahrscheinlich gar nicht sagen, warum er zu Ihrem Konkurrenten gegangen ist.

Der Anrufbeantworter als Marketinginstrument

Jeder hat einen. Nicht nur einen. Egal, ob Festnetz, Tablet oder Smartphone – ein AB gehört zur Grundausstattung. Und wird bei den meisten Inhabern sträflich vernachlässigt. Das muss nicht sein. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können durch einen sympathischen AB bei ihren Kunden punkten. Was also tun?

Lassen Sie Ihren Anrufbeantworter für sich sprechen. Richtig für Sie sprechen, in Ihrem Sinne und so, dass dieses „Gespräch“ positiv auf Ihre Marke einzahlt. Sie kennen doch den Spruch: „Der erste Eindruck zählt“. Mir geht es jedenfalls so: Ist mir die Ansage eines Anrufbeantworters schon unsympathisch, werde ich dort nicht ein zweites Mal mein Glück versuchen.

Für professionelle und originelle Ansagen mit der passenden Musik dahinter gibt es Profis. Beispiel: Timeless Art Studios. Hier bekommen Sie einen – GEMA-freien – Sound, der zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt und einen Text, der genau den Nerv Ihrer Zielgruppe trifft. Das Beste daran: der monetäre Aufwand ist überschaubar. Wie das funktioniert? Im Prinzip genau wie bei der Entwicklung einer Kommunikationsstrategie: mit einer profunden Analyse. Was wollen Sie erreichen? Welche Zielgruppe sprechen Sie an? Welche „Sprache“ entspricht Ihrer Zielgruppe in Wortwahl, Tonalität, Dialekt? Ihr Dienstleister produziert auf dieser Basis Ihre individuelle Ansage. Es lohnt sich, hier zu investieren. Ihr Sound ist Bestandteil Ihrer Marke und unterstreicht Ihren USP. Genau wie gute und professionelle Texte dies tun.

Wie sagt schon Watzlawick? Man kann nicht nicht kommunizieren. Genauso ist es.

Wie ist Ihre Erfahrung mit Sound Marketing? Haben Sie es schon getestet? Schreiben Sie mir!

Bürohund

Auf den BüroHund gekommen

Vor vier Jahren noch war ich der Meinung, ein Hund kommt mir nicht ins Haus. Vor drei Jahren ist sie schließlich eingezogen, unsere Amerikanische Collie-Hündin Bella. Die erste Zeit war nicht einfach, weder für den Hund noch für uns. Inzwischen aber möchten wir unsere Fellnase nicht mehr missen.

Mein Mann hatte in seiner Kindheit einen Hund. Ich hatte Angst vor Hunden. Mein erstes Erlebnis mit Hund, an das ich mich erinnere, ist ein Dackelbiss. Der hat sich so nachhaltig in mein Gedächtnis eingegraben, dass das Thema Hund für mich erledigt war. Später hatten meine Eltern zwei Mischlingsrüden, mit denen ich nie so ganz warm wurde. Ich war einfach zu unsicher, und jeder Spaziergang konnte zum Horrortrip werden.
Irgendwann änderte sich meine Job-Situation, und meine neue Kollegin hatte einen Bürohund. Die Hundedame (eine ziemlich große) war zwischendurch sogar bei uns zuhause in Pflege, quasi in Urlaub, es funktionierte erstaunlich gut. Meine Angst hatte sich so nach und nach verabschiedet, und mein Mann seine Überredungskünste, er will auch einen Hund, perfektioniert. So kam eines zum anderen. Und Bella zu uns.

Warum ein American Collie?

Der Weg zu Bella war lang. Wir suchten einen Hund, der folgende Voraussetzungen erfüllte:

  • Kinderfreundlich (wir hatten zwischendurch Kinderbesuch im Büro)
  • Büro- und stadttauglich
  • Für Anfänger geeignet
  • Gut verträglich mit anderen Hunden (dass Katzen ein Thema werden würden, daran hatten wir nicht gedacht).

So ging die Recherche los. Erst versuchten wir unser Glück über Tierhilfeorganisationen, fielen damit aber ziemlich auf die Nase. Der nächste Versuch führte uns zum Tierheim, war aber mindestens genauso erfolglos. Wir wollten einen jungen Hund, da weder mein Mann noch ich Erfahrung im Umgang mit Hunden hatten. Eine Fellnase, die möglicherweise Schlimmes durchgemacht hatte und eine sichere Führung benötigte, trauten wir uns beide nicht zu. Also führte uns der nächste Weg zum Züchter und zu American Collies. Denn, so sagte man uns und lasen wir, sie seien Kinderfreundlich, Büro- und stadttauglich, für Anfänger geeignet und gut verträglich mit anderen Hunden.

Ist ein Collie ein Anfängerhund?

Aus meiner heutigen Erfahrung nein. Warum nicht? Collies sind sehr intelligent. Und daher mit allen Wassern gewaschen. Sie merken sehr schnell, ob man ihnen gewachsen ist, ob man ihnen die volle Aufmerksamkeit beim Hundespaziergang schenkt, und ob man in seiner Körpersprache klar und stimmig ist. Und als Anfänger waren wir das nicht. Wie denn auch? Natürlich absolvierten wir das volle Programm an Trainings: Welpenschule, Junghundetraining, Hundeführerschein, verschiedene Workshops wie Treibball, Frisbee, Dummytraining, etc. etc. Wir haben außerdem Hundetrainer in unserem Bekanntenkreis und arbeiten immer wieder an einzelnen Themen, um Bella und uns das Leben leichter zu machen. Und das Lernen wird nach meinem Gefühl auch nicht aufhören.

Ein Hund wie Bella braucht Erfahrung. Nur dann ist ein Hundehalter aus meiner Sicht in der Lage, klar mit dem Hund zu kommunizieren und ihr Entscheidungen abzunehmen, die sie auch gar nicht treffen sollen muss. Wie zum Beispiel, die Katze genau jetzt zu jagen oder den Jogger zu verbellen. Wobei das ja eigentlich mit den Raben auf dem Feld angefangen hat. Wie haben wir uns amüsiert, als Bella den Krähen hinterher ist, sie natürlich nicht erwischt hat, aber glückselig von ihrem Ausflug zurückkam. Collies haben ja überhaupt keinen Jagdtrieb, also wo war das Problem, wenn sie den Vögelchen hinterher ist? Dachten wir. Ich weiß jetzt schon, beim nächsten Hund wird manches anders.

Ein Collie ist ein Traum Bürohund

Nun ist Bella drei Jahre alt. Wir arbeiten immer noch regelmäßig mit ihr, und das mit großer Freude. Und ja, es gibt noch Baustellen: Was wir als nächstes angehen, ist das Training mit Pferden, damit sie lernt, dass sie uninteressant sind für sie. Wir wollen außerdem herausfinden, warum sie etwa jeden hunderteinten Jogger verbellt, wenn wir ihn nicht schnell genug sehen. Mit ihr morgens rauszugehen, ist der schönste Start in den Tag. Ihre Freude zu sehen, wenn sie sich auf den Rücken schmeißt und im Gras wälzt. Oder strahlend hinter der Frisbee-Scheibe hinterherrennt. Sie ist das ehrlichste Lebewesen auf der ganzen Welt. Zeigt klar, wenn sie Kommandos nicht die Bohne interessieren. Wie sie sich freut, wenn wir nach Hause kommen. Und kein Hund kann einen schöner mit dem Hintern anschauen als sie.

Was wird beim zweiten Hund anders?

Ja, genau, wir wollen noch einen Kameraden oder eine Kameradin für sie. Wenn sie die größten Flausen aus dem Kopf hat, das wird in etwa einem Jahr sein. Ihren WG-Genossen sucht natürlich sie aus. Und ja, es wird wieder ein Collie. Wahrscheinlich American Collie, Australian Shepherd oder Sheltie.

Was wir anders machen werden?

  • Der Hund sollte katzentauglich sein und idealerweise auch Pferde kennen.
  • Wir werden konsequenter sein.
  • Wir werden am Anfang mit Schleppleine trainieren, damit der Radius nicht zu groß wird. Bei Bella haben wir ihn mit Schleppie-Training wieder auf ein vernünftiges Maß zurückgefahren.

Was wir nicht ändern werden

  • Das Spendieren vieler Krauleinheiten
  • Welpenschule, Junghundeschule und Hundeführerschein werden auch beim zweiten Hund zum Programm gehören
  • Jeden Tag etwas dazulernen

Fazit

Wir haben es nicht bereut, auf den Hund bzw. Bürohund gekommen zu sein. Bella ist eine große Bereicherung in unserem Leben. Sie hat uns viel beigebracht, nicht nur wir ihr. Und sie ist der beste und treueste Kamerad, den man sich vorstellen kann.

 

passgenaue Kundenansprache Kommunikation

Mit passgenauer Kundenansprache zu mehr Umsatz

Ihre Kundenansprache ist ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Marke. Mit ihr geben Sie viel von sich preis: Herkunft, Bildung, Haltung, Charakter, kurz: Sie vermitteln Ihrem Leser ein Bild von sich. Die Basis dafür (abgesehen vom Inhalt natürlich), ob er oder sie gewillt ist, sich mit Ihnen weiter zu beschäftigen. Daher ist es für Ihren Geschäftserfolg maßgeblich, professionell zu kommunizieren. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, wie das geht.

Kundenansprache: wie sie nicht funktioniert

Ich habe eine wunderschöne Stilblüte im Internet gefunden: „Besonders in den nördlichen Staaten des Südens der Ostküste und in den Bergen schneit es viel.“ Wenn Sie als Reiseexperte damit eine bestimmte Region bewerben wollen, haben Sie Ihre Kunden jetzt verloren. Oder wissen Sie, wovon der Verfasser schreibt? Der Autor mag diese Region wie seine Westentasche kennen und geradezu prädestiniert sein, tolle Reisen zusammenzustellen. Mit diesem Satz hat er seine Glaubwürdigkeit eingebüßt.

Inhalte: Weniger ist mehr

Wir neigen dazu, möglichst viel in einen Satz verpacken zu wollen. Oder auf eine Folie. Ich denke gerade an Präsentationen in Schriftgröße 8. Ganz abgesehen davon, dass dem Referenten keiner zuhört, weil er mit dem Entziffern der Buchstaben beschäftigt ist, geht schnell das Interesse am Vortrag verloren. Die Verfasser wollen sichergehen, dass auch wirklich jeder wichtige Gedanke untergebracht ist. Was sie dabei übersehen: Unsere Aufnahmefähigkeit und -bereitschaft ist begrenzt. Daher schalten wir ab, wenn wir das Gefühl haben, unser Informationsspeicher läuft über. In der „Zeit“ habe ich einen interessanten Artikel dazu gefunden. Dieses Wissen ist wichtig für die Kommunikation mit Ihren Kunden. Daher gilt es, sich auf einen Gedanken zu fokussieren und diesen klar auszuformulieren. Sich zu fokussieren hat einen ganz großen Vorteil: Jeder weitere bzw. neue Gedanke ist eine weitere Gelegenheit, mit dem Kunden ins Gespräch zu kommen. Das heißt natürlich nicht, dass Sie Ihre Zielgruppe jeden Tag mit Information zuschütten. Die Dosis macht das Gift. Überlegen Sie, was für Ihre Ansprechpartner wirklich wichtig ist.

Wissen, was wichtig ist

Wie finden Sie heraus, was Ihre Zielgruppe braucht, um sich mit Ihnen zu befassen? Indem Sie Ihre Zielgruppe kennenlernen. Und indem Sie zuhören.

So werden Sie rasch herausfinden, welche Inhalte spannend sind. Sie entwickeln auch ein Gespür für die Sprache Ihrer Zielgruppe. In einer Sprache sprechen ist wichtig, um eine gemeinsame Basis zu schaffen. Ihre Adressaten brauchen das Gefühl, dass Sie ihnen auf Augenhöhe begegnen. Damit sie die Kommunikation mit Ihnen angenehm und bereichernd empfinden. Die folgenden sieben Tipps erleichtern Ihnen die Kommunikation mit Ihren Kunden:

Sieben Tipps für Ihre Kundenansprache

  1. Anrede. Verabschieden Sie sich ganz schnell von dem Gedanken, Ihre Zielgruppe mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ anzusprechen, wenn Sie dies vermeiden können. Die persönliche Anrede ist der erste Schritt zu einer vertrauensvollen Kundenbeziehung.
  2. Inhalt. Überlegen Sie sich, was sie sagen wollen und skizzieren Sie sich Ihren inhaltlichen roten Faden, dem Sie folgen. So verlieren Sie Ihre Botschaft nicht aus den Augen.
  3. Fokus. Konzentrieren Sie sich auf einen Gedanken. Wenn Sie beispielsweise Ihren Kunden eine Reise in die USA schmackhaft machen wollen, bleiben Sie bei diesem Thema. Dass Sie auch Reiseexperte für Neuseeland sind, ist das Thema des nächsten Mailings.
  4. Tonalität. Sie hängt sehr stark von Ihrer Zielgruppe ab. Kommunizieren Sie so, wie Sie auch mit Ihren Kunden sprechen. Bleiben Sie authentisch. Dann sind Sie glaubwürdig.
  5. Klarheit. Schreiben Sie kurze und klare Sätze, 15 bis 18 Wörter sind ideal. In der Kürze liegt die Würze. Versuchen Sie nicht, alle Gedanken in einen Satz zu verpacken, dann versteht Sie nämlich kein Mensch. Das gilt auch für Fachchinesisch oder Denglisch Vermeiden Sie es möglichst. Statt „Value adden“ können Sie „Mehrwert schaffen“.
  6. Lebendige Sprache. Verben statt Substantive, bildhafte Sprache (Ihrer Zielgruppe gegenüber angemessen).
  7. Vier-Augen-Prinzip. Lassen Sie Ihre Texte gegenlesen, bevor sie an den Kunden gehen. Vier Augen sehen mehr als zwei. Rechtschreib- und Grammatikfehler wirken sehr unprofessionell.

Texten lässt sich outsourcen

Nein, Sie müssen nicht alles selbst können. Sie sind Spezialist auf Ihrem Gebiet und benötigen gerade als junges Unternehmen alle Ressourcen, um Ihre Kernkompetenzen zu stärken. Holen Sie sich einen Partner an die Seite, der die Kundenansprache für Sie übernimmt. Wie Sie den richtigen Partner finden, habe ich in einem Blogbeitrag beschrieben.
Miteinander sind Sie stark. Wichtig ist ein gutes Briefing, so dass Ihr Partner in Ihren Schuhen laufen kann.