Nikui Text und Rat Thema finden Tipps

Fünf Tipps, wie Sie Ihr Thema finden

Es ist Dienstag, und Sie haben kein Thema. In zwei Stunden will Ihr Kunde von Ihnen wissen, wie der rote Faden für den nächsten Newsletterbeitrag aussieht. Und Sie haben nicht den blassesten Schimmer, was Sie präsentieren sollen. Eine solche Situation ist der blanke Horror für mich. Denn ich möchte mich nicht darauf verlassen, dass mir im richtigen Moment was einfällt. Ich möchte vorbereitet sein.

Mit folgenden Tipps finden Sie Ihr Thema für Ihren Text

  • Fragen Sie den Kunden. Was ist ihm wichtig? Gerade vor dem ersten Text macht es Sinn, ein ausführliches Gespräch mit Ihrem Kunden zu führen. Bevor ich die Zusammenarbeit starte, schicke ich meinen Kunden in der Regel einen Fragebogen. Er deckt unter anderem ab: Welche Ziele hat er? Was macht ihn besonders? Was bewegt ihn? Was will er über sich in der Zeitung lesen? In den Antworten verstecken sich oftmals ganz viele Themen für spannende Geschichten.
  • Schauen Sie sich den Mitbewerb an. Was bewegt die Branche? Können Sie Antithesen dazu aufstellen? Oder neue Thesen entwickeln? Beobachten Sie den Mitbewerb regelmäßig. Das lohnt sich, auch für Ihre eigenen Beiträge.
  • Was wird schon geschrieben? Sind nützliche Quellen dabei, auf die man verweisen kann, ggf. Querlinks? Können Sie zitieren? Kommentieren? In eine Diskussion einsteigen? Holen Sie sich Inspirationen aus Zeitungen, Zeitschriften, Blogs, Online-Portalen. Dass hier nicht gemeint ist sich mit fremden Federn zu schmücken, versteht sich von selbst. Hier kann ein konstruktiver und langfristiger Austausch entstehen!
  • Schauen Sie sich in den sozialen Medien um. Was twittern Journalisten? Was ist unter Hashtags zum Thema zu finden? Wie Stephanie Kowalski in ihrem aktuellen Blogbeitrag schreibt, sind mehr als 85 Prozent der Wirtschaftsjournalisten beruflich auf Facebook und Twitter unterwegs. Die sozialen Medien sind eine wahre Inspirationsquelle.
  • Planen Sie. Damit Sie nicht in eine solche Situation kommen, die Sie schlecht gelaunt in den Tag starten lässt: Erstellen Sie einen Themenplan, den Sie regelmäßig aktualisieren. Tragen Sie sich dafür einen Termin fest in Ihren Kalender ein. Wie Sie Ihren Redaktionsplan erstellen, habe ich in diesem Blogbeitrag beschrieben.

So gehen Ihnen die Themen nie aus

Ich habe schon die Erfahrung gemacht: Es gibt Kunden, die sprudeln selbst geradezu vor Ideen. Studien, Veranstaltungen, neue Ansätze, Bücher, spannende Projekte, etc. – es gibt Ideen genug. Dann gibt es aber auch die, die nicht über ihre Projekte erzählen dürfen oder eben keine Bücher veröffentlichen. Sie wollen aber dennoch regelmäßig bloggen. In diesen Fällen hilft aus meiner Erfahrung folgendes:

  • Reduzieren Sie die Frequenz. Sie müssen nicht zwingend einmal pro Monat einen Newsletter veröffentlichen. Wenn es nichts zu erzählen gibt, lassen Sie es besser. Heiße Luft will keiner lesen. Lieber dann nur einmal pro Quartal etwas veröffentlichen, das dann aber mit Substanz!
  • Wechseln Sie sich mit KollegInnen ab. Wer sagt, dass ein Newsletter nur von einer Person geschrieben werden darf? Keiner. Holen Sie sich Co-Autoren ins Boot!
  • Fragen Sie Gastautoren. Gibt es Geschäfts- oder Kooperationspartner, die einen Beitrag in Ihrem Newsletter veröffentlichen könnten? Fragen Sie sie! Eventuell können Sie sogar gemeinsam einen Newsletter herausgeben? Spannend!
  • Gehen Sie auf Veranstaltungen. Ich bin oft in Netzwerken wie BNI unterwegs. Im Gespräch mit anderen Unternehmern kommen mir oft Ideen, die ich für meine Kunden nutzen kann. Einen riesen Vorteil hat Netzwerken: Wenn Sie selbst bereit sind, aus dem Nähkästchen zu plaudern, tun es auch Ihre Gesprächspartner. Dass die gebotene Vertraulichkeit gewahrt bleibt, ist selbstverständlich.
  • Diskutieren Sie. Treten Sie Gruppen in den sozialen Netzwerken bei, in denen Ihre Zielgruppe unterwegs ist. So erhalten Sie immer wieder spannende Impulse.

Und sollte Ihnen einmal wirklich überhaupt nichts einfallen: seien Sie offen. Reden Sie mit Ihrem Kunden darüber. Stellen Sie ihm Fragen. Das Thema ergibt sich oftmals auch im direkten Gespräch.