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Netzwerk Kontakte Mehrwert

Erfolgreiches Netzwerken ist Arbeit

Nur Visitenkarten sammeln alleine ist noch kein Netzwerken. Sie als Basis für die nächste, meist noch ungefragte, Massenmail zu nutzen, ist Spam. Ein gutes und tragfähiges Netzwerk entsteht dann, wenn ich vorbereitet auf Veranstaltungen gehe, Kontakte knüpfe und sie dann gezielt und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl nachbearbeite.

Netzwerken ist mehr als Visitenkarten sammeln.

In meinem Blog Beitrag für BNI habe ich jeweils sechs Tipps für die gute Vor- und Nachbereitung von Kontakten für Sie zusammengestellt.

 

Geschichten Storytelling

Mit guten Geschichten den Umsatz steigern

Gute Geschichten steigern den Umsatz. Wenn sie Lösungen bieten, begeistern, spannend und verständlich sind und sich an der Zielgruppe ausrichten. Logisch. Nichts Neues, jedoch immer wieder mit neuem Namen gehyped. Aktuell lautet der Storytelling. Da das Thema so eminent wichtig ist, teile ich gerne meine Gedanken dazu mit Ihnen.

Warum gute Geschichten wichtig sind

Stellen Sie sich folgendes vor: Sie suchen einen Steuerberater, der Ihre gesamte Buchhaltung für Sie regelt. Also gehen Sie zu einem Steuerberatertreffen.
Der erste stellt sich vor: „Ich mache alles, was mit Steuern zu tun hat.“
Der zweite: „Ich mache alles, was mit Steuern zu tun hat, und kenne jemandem beim Finanzamt.“
Der dritte: „Neulich war ein Kunde bei mir, der seine Steuererklärung schon fertig hatte. Sein Steuerberater ist gerade in Urlaub und hat die Erklärung einen Mitarbeiter machen lassen, nach der gleichen Vorlage wie immer. Sicherheitshalber wollte er noch einen zweiten die Steuererklärung prüfen lassen und kam daher zu mir. Und siehe da: Ich habe ihm erklärt, wie er die Wohnung seiner Freundin als Firmensitz steuerlich geltend machen kann, was ihm einen Haufen Geld spart (und Ärger mit seiner Frau).“
Zu wem würden Sie gehen? Klar, zum dritten. Warum? Weil er eine gute Geschichte erzählt hat, in der Sie sich wiederfinden. Weil er Sie begeistert hat.

Die Moral von diesem Kapitel: Gute Geschichten sind der Fuß in der Tür zu mehr Geschäft.

Was eine gute Geschichte ausmacht

  • Eine gute Geschichte ist spannend.
  • Sie holt den Zuhörer da ab, wo er Hilfe braucht.
    In unserem Beispiel beim Thema Steuern und wie er die Zweitwohnung vor seiner Frau verstecken kann.
  • Sie ist verständlich erzählt.
    Nicht: „Sie können die Churnrate durch optimierte Lead Generation am Point of Sales und eine verbesserte Customer Journey verringern.“
    Sondern: „Machen Sie für Ihre Kunden das Einkaufen zum Erlebnis, sowohl im Laden als auch im Internet. Dann werden sie nicht mehr abwandern.“

Die Moral von diesem Kapitel: Der Wurm (sprich die Geschichte) muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Wie gute Geschichten entstehen

Wichtig ist Klarheit. Um diese zu gewinnen, hilft die Beantwortung der folgenden fünf Fragen:

  • Was wollen Sie mit Ihrer Geschichte erreichen? Beispielsweise: Bekanntheit, Marke stärken, ein bestimmtes Produkt verkaufen, eine Messe bewerben
  • Wen wollen Sie erreichen? Ihre potenziellen Kunden, Redakteure, Kooperationspartner
  • Wer ist der, den Sie erreichen wollen? Wie sieht er aus? Wo bewegt er sich? Wie kauft er ein? Wie liest er? Was arbeitet er? Welche Bildung hat er? Das ist wichtig zu wissen, um zu entscheiden, welche Kanäle Sie nutzen: Welche Fachzeitschrift, welchen Social Media-Kanal, welche sonstigen Medien
  • Welches Problem hat Ihre Zielgruppe?
    Ihr Kunde möchte seine Kunden länger binden. Der Redakteur braucht eine exklusive Geschichte. Aus dieser Antwort ergibt sich der Aufhänger Ihrer Geschichte. Der muss sitzen, weil sonst der Zuhörer ganz schnell wieder aussteigt.
  • Warum soll der Kunde ausgerechnet zu Ihnen kommen?
    Um beim Beispiel mit der Software zu bleiben: Weil sie sich einfach in bestehende Systeme integrieren lässt. Weil Sie umfassenden Service bieten. Weil Sie für den Redakteur kompetent sind, schnell zu erreichen und schnell Antwort liefern. Etc.

Ein Thema – verschiedene Geschichten

Es kann sein, dass Sie unterschiedliche Aufhänger für ein und dieselbe Geschichte benötigen.

Beispiel: Ein Kunde von mir hat eine Software hergestellt, die Unternehmen dabei hilft, zentral zu erfassen, welches Wissen im Unternehmen vorhanden ist, welches fehlt. Mitarbeiter konnten ihre Daten selbst pflegen.
Für die Personalfachzeitschrift ist spannend, welchen Einfluss diese Software auf die Weiterbildungs- und Fördermöglichkeiten der einzelnen Mitarbeiter hat
Für die IT-Zeitschrift ist spannend, wie das System technisch funktioniert.
Und für die „Wirtschaftswoche“, wie das System zur Kostensenkung beiträgt

Mit diesen Informationen haben Sie alles, was Sie für eine gute Geschichte brauchen.

Die Moral von diesem Kapitel: Gute Geschichten lassen keine Fragen der Zielgruppe offen.

Einen hervorragenden Artikel zu diesem Thema hat Jochen Mai auf seinem Blog karrierebibel.de veröffentlicht.

Geschichten erzählen mag erstmal nach Märchenstunde klingen. Ist es in gewisser Weise ja auch – wobei die Märchen wahr sind, sein müssen. Es gilt das Kino im Kopf zu starten. Das ist schon die halbe Miete zu neuen Kontakten und zu Empfehlungen. Den Rest haben Sie in der Hand. Überzeugen Sie!

Welche Erfahrungen haben Sie mit Storytelling gemacht? Welche Geschichten funktionieren, welche nicht?

Sound Marketing

Sound Marketing – mit dem richtigen Sound den Umsatz steigern

Sound Marketing wird oftmals unterschätzt. Kunden entscheiden zu 80 Prozent unbewusst, ob sie etwas kaufen oder nicht. Der richtige Sound kann das Zünglein an der Waage sein.

Ich bin eine leidenschaftliche Kommunikatorin. Mir macht es einfach Spaß, mich mit Menschen auszutauschen, ihnen zuzuhören, etwas über sie zu erfahren – ganz gleich, ob im privaten oder geschäftlichen Bereich. Kommunikation ist für mich eine der faszinierendsten Disziplinen, die es gibt. Weil sie sehr viele Facetten beinhaltet: Sprache, Tonalität, Ausdrucksweise, Wortwahl, Gestik, Mimik, um nur einige zu nennen. Und weil professionelle Kommunikation sehr viel bewirken kann.

Was ist Kommunikation eigentlich?

Dr. Klaus Merten, bis 2005 Professor für empirische Kommunikationsforschung am Institut für Publizistik der Universität Münster, hat in seinem Buch „Kommunikation. Eine Begriffs- und Prozessanalyse“ verschiedene Begriffe analysiert. Es gibt wohl über 160 Definitionen, je nachdem, welchen Aspekt der Kommunikation man in den Vordergrund stellt. Wow. Das Gabler Wirtschaftslexikon schreibt kurz und bündig: Kommunikation ist der „Prozess der Übertragung von Nachrichten zwischen einem Sender und einem oder mehreren Empfängern.“ Die ausführliche Version gibt es hinter dem Link.

Und was ist Sound Marketing?

Kürzlich bin ich auf eine spannende Facette der Kommunikation gestoßen: Sound Marketing. Nie gehört? Da sind Sie nicht der oder die einzige. Ich habe eine Mini-Umfrage auf Twitter gestartet – die wenigsten konnten mit dem Begriff etwas anfangen.
Das Digital Marketing Glossary sagt folgendes zu diesem Thema: „Sound marketing includes all the practices of using sound for marketing purposes. Sound marketing can focus on the product, point of sale and advertising.” Eigentlich logisch, oder? Und keine neue Erfindung, ganz im Gegenteil. Denken Sie nur an den Sound einer Harley, das “Crunchen” einer Chips-Marke und die Töne eines Telekommunikationsdienstleisters mit magentafarbenem Logo.

Das heißt nicht, dass jedes Unternehmen sich seine eigene Geräuschwelt erschaffen muss, mit Jingle, Logo-Melodie, Firmensong, etc. Es gibt auch kleine Mittel, die sie einsetzen können – und sollten -, um ihrer Firma auch Klangfarbe zu verleihen. Ein Wimpernschlag kann schon darüber entscheiden, ob Sie als Dienstleister zum Zuge kommen oder nicht. Diese Entscheidung läuft schon im Unterbewusstsein ab, wie laut Expertenmeinung 90 Prozent aller Kaufentscheidungen. Und Ihr Kunde kann Ihnen wahrscheinlich gar nicht sagen, warum er zu Ihrem Konkurrenten gegangen ist.

Der Anrufbeantworter als Marketinginstrument

Jeder hat einen. Nicht nur einen. Egal, ob Festnetz, Tablet oder Smartphone – ein AB gehört zur Grundausstattung. Und wird bei den meisten Inhabern sträflich vernachlässigt. Das muss nicht sein. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können durch einen sympathischen AB bei ihren Kunden punkten. Was also tun?

Lassen Sie Ihren Anrufbeantworter für sich sprechen. Richtig für Sie sprechen, in Ihrem Sinne und so, dass dieses „Gespräch“ positiv auf Ihre Marke einzahlt. Sie kennen doch den Spruch: „Der erste Eindruck zählt“. Mir geht es jedenfalls so: Ist mir die Ansage eines Anrufbeantworters schon unsympathisch, werde ich dort nicht ein zweites Mal mein Glück versuchen.

Für professionelle und originelle Ansagen mit der passenden Musik dahinter gibt es Profis. Beispiel: Timeless Art Studios. Hier bekommen Sie einen – GEMA-freien – Sound, der zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt und einen Text, der genau den Nerv Ihrer Zielgruppe trifft. Das Beste daran: der monetäre Aufwand ist überschaubar. Wie das funktioniert? Im Prinzip genau wie bei der Entwicklung einer Kommunikationsstrategie: mit einer profunden Analyse. Was wollen Sie erreichen? Welche Zielgruppe sprechen Sie an? Welche „Sprache“ entspricht Ihrer Zielgruppe in Wortwahl, Tonalität, Dialekt? Ihr Dienstleister produziert auf dieser Basis Ihre individuelle Ansage. Es lohnt sich, hier zu investieren. Ihr Sound ist Bestandteil Ihrer Marke und unterstreicht Ihren USP. Genau wie gute und professionelle Texte dies tun.

Wie sagt schon Watzlawick? Man kann nicht nicht kommunizieren. Genauso ist es.

Wie ist Ihre Erfahrung mit Sound Marketing? Haben Sie es schon getestet? Schreiben Sie mir!

passgenaue Kundenansprache Kommunikation

Mit passgenauer Kundenansprache zu mehr Umsatz

Ihre Kundenansprache ist ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Marke. Mit ihr geben Sie viel von sich preis: Herkunft, Bildung, Haltung, Charakter, kurz: Sie vermitteln Ihrem Leser ein Bild von sich. Die Basis dafür (abgesehen vom Inhalt natürlich), ob er oder sie gewillt ist, sich mit Ihnen weiter zu beschäftigen. Daher ist es für Ihren Geschäftserfolg maßgeblich, professionell zu kommunizieren. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, wie das geht.

Kundenansprache: wie sie nicht funktioniert

Ich habe eine wunderschöne Stilblüte im Internet gefunden: „Besonders in den nördlichen Staaten des Südens der Ostküste und in den Bergen schneit es viel.“ Wenn Sie als Reiseexperte damit eine bestimmte Region bewerben wollen, haben Sie Ihre Kunden jetzt verloren. Oder wissen Sie, wovon der Verfasser schreibt? Der Autor mag diese Region wie seine Westentasche kennen und geradezu prädestiniert sein, tolle Reisen zusammenzustellen. Mit diesem Satz hat er seine Glaubwürdigkeit eingebüßt.

Inhalte: Weniger ist mehr

Wir neigen dazu, möglichst viel in einen Satz verpacken zu wollen. Oder auf eine Folie. Ich denke gerade an Präsentationen in Schriftgröße 8. Ganz abgesehen davon, dass dem Referenten keiner zuhört, weil er mit dem Entziffern der Buchstaben beschäftigt ist, geht schnell das Interesse am Vortrag verloren. Die Verfasser wollen sichergehen, dass auch wirklich jeder wichtige Gedanke untergebracht ist. Was sie dabei übersehen: Unsere Aufnahmefähigkeit und -bereitschaft ist begrenzt. Daher schalten wir ab, wenn wir das Gefühl haben, unser Informationsspeicher läuft über. In der „Zeit“ habe ich einen interessanten Artikel dazu gefunden. Dieses Wissen ist wichtig für die Kommunikation mit Ihren Kunden. Daher gilt es, sich auf einen Gedanken zu fokussieren und diesen klar auszuformulieren. Sich zu fokussieren hat einen ganz großen Vorteil: Jeder weitere bzw. neue Gedanke ist eine weitere Gelegenheit, mit dem Kunden ins Gespräch zu kommen. Das heißt natürlich nicht, dass Sie Ihre Zielgruppe jeden Tag mit Information zuschütten. Die Dosis macht das Gift. Überlegen Sie, was für Ihre Ansprechpartner wirklich wichtig ist.

Wissen, was wichtig ist

Wie finden Sie heraus, was Ihre Zielgruppe braucht, um sich mit Ihnen zu befassen? Indem Sie Ihre Zielgruppe kennenlernen. Und indem Sie zuhören.

So werden Sie rasch herausfinden, welche Inhalte spannend sind. Sie entwickeln auch ein Gespür für die Sprache Ihrer Zielgruppe. In einer Sprache sprechen ist wichtig, um eine gemeinsame Basis zu schaffen. Ihre Adressaten brauchen das Gefühl, dass Sie ihnen auf Augenhöhe begegnen. Damit sie die Kommunikation mit Ihnen angenehm und bereichernd empfinden. Die folgenden sieben Tipps erleichtern Ihnen die Kommunikation mit Ihren Kunden:

Sieben Tipps für Ihre Kundenansprache

  1. Anrede. Verabschieden Sie sich ganz schnell von dem Gedanken, Ihre Zielgruppe mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ anzusprechen, wenn Sie dies vermeiden können. Die persönliche Anrede ist der erste Schritt zu einer vertrauensvollen Kundenbeziehung.
  2. Inhalt. Überlegen Sie sich, was sie sagen wollen und skizzieren Sie sich Ihren inhaltlichen roten Faden, dem Sie folgen. So verlieren Sie Ihre Botschaft nicht aus den Augen.
  3. Fokus. Konzentrieren Sie sich auf einen Gedanken. Wenn Sie beispielsweise Ihren Kunden eine Reise in die USA schmackhaft machen wollen, bleiben Sie bei diesem Thema. Dass Sie auch Reiseexperte für Neuseeland sind, ist das Thema des nächsten Mailings.
  4. Tonalität. Sie hängt sehr stark von Ihrer Zielgruppe ab. Kommunizieren Sie so, wie Sie auch mit Ihren Kunden sprechen. Bleiben Sie authentisch. Dann sind Sie glaubwürdig.
  5. Klarheit. Schreiben Sie kurze und klare Sätze, 15 bis 18 Wörter sind ideal. In der Kürze liegt die Würze. Versuchen Sie nicht, alle Gedanken in einen Satz zu verpacken, dann versteht Sie nämlich kein Mensch. Das gilt auch für Fachchinesisch oder Denglisch Vermeiden Sie es möglichst. Statt „Value adden“ können Sie „Mehrwert schaffen“.
  6. Lebendige Sprache. Verben statt Substantive, bildhafte Sprache (Ihrer Zielgruppe gegenüber angemessen).
  7. Vier-Augen-Prinzip. Lassen Sie Ihre Texte gegenlesen, bevor sie an den Kunden gehen. Vier Augen sehen mehr als zwei. Rechtschreib- und Grammatikfehler wirken sehr unprofessionell.

Texten lässt sich outsourcen

Nein, Sie müssen nicht alles selbst können. Sie sind Spezialist auf Ihrem Gebiet und benötigen gerade als junges Unternehmen alle Ressourcen, um Ihre Kernkompetenzen zu stärken. Holen Sie sich einen Partner an die Seite, der die Kundenansprache für Sie übernimmt. Wie Sie den richtigen Partner finden, habe ich in einem Blogbeitrag beschrieben.
Miteinander sind Sie stark. Wichtig ist ein gutes Briefing, so dass Ihr Partner in Ihren Schuhen laufen kann.

Zuhören

Hör doch einfach mal zu!

Zuhören ist ein leidiges Thema. Jedoch die halbe Miete, wenn es um gute und Wert stiftende Kommunikation geht. Denn wie wollen Sie Ihrer Zielgruppe spannende Inhalte bieten, wenn Sie ihr nicht zuhören? Zuhören ist DIE Schlüsselqualifikation für mehr Business. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, dass es sich lohnt gut zuzuhören, auch wenn es manchmal schwerfallen mag.

Über das Zuhören gibt es zahlreiche Studien und Theorien. Eine beispielsweise sagt: Dass Männer nicht so gut zuhören, liegt an der Stimmfrequenz von Frauen. Zitat: „Die höheren und musikalischeren Frauenstimmen sendeten eine größere Bandbreite akustischer Wellen aus. Dies erfordere eine stärkere Hirnaktivität und Konzentration. Nach einer gewissen Zeit führe diese Anstrengung zur Ermüdung, (…)

Frauen haben ein besonderes Talent, was den idealen Zeitpunkt für Zuhören betrifft. Wie oft ertappen Sie sich selbst dabei, Ihren Partner genau zur Sportschau oder – schlimmer noch – während eines Europa- oder Weltturniers auf Banalitäten wie die Pläne für’s Wochenende anzusprechen? Und wundern sich, dass Sie nicht mehr als ein „ja, ja …“ als Antwort bekommen?

Sie sehen, Zuhören ist gar nicht so einfach. Dennoch – wir sprechen von der Schlüsselqualifikation in der Kommunikation. Wer nicht zuhören kann, kann auch nicht (gut kommunizieren). Darum lohnt es sich, sich mit dem Thema näher zu befassen.

Was heißt eigentlich zuhören?

Wikipedia sagt folgendes dazu: Zuhören bedeutet, dass zum rein körperlichem Vorgang des Hörens zusätzlich die Aufmerksamkeit auf das akustische Signal gerichtet wird. Neben der akustischen Botschaft würden aber auch visuelle Reize sowie Informationen über die Schallquelle und die soziale Situation verarbeitet. Dabei können Zuhörsignale gezeigt werden.

Hm. Das klingt auf den ersten Blick ziemlich nüchtern. Diese Definition springt zudem aus meiner Sicht viel zu kurz. Denn hinter Zuhören steckt doch viel mehr:

  • Sein Gegenüber kennenlernen. Die Mimik und Gestik lesen, die die Kommunikation begleitet. Sich über die Stimme ein Bild machen. Spannende Dinge erfahren, die den Gesprächspartner ausmachen.
  • Lernen, womit ich meinem Gesprächspartner eine Freude machen kann. Sei es mit einer Einladung zum Cream Tea oder durch ein Trostpflaster, weil das Hochzeitskleid verbrannt ist.
  • Durch aktives Zuhören das Gespräch in Gang halten oder sogar steuern. Damit meine ich Interesse signalisieren, Fragen stellen, das Gehörte vor allem bei komplexen Themen zusammenfassen, Dinge klären, etc.
  • Die Stimmung ins Positive bringen. Gerade wenn der Gesprächspartner unzufrieden ist, ist Zuhören sehr wichtig. Sie erfahren, worin der Grund für die Verärgerung liegt und hören heraus, wie Sie den Kunden wieder glücklich machen können.

Zuhören leicht(er) gemacht

Ich höre sehr gerne zu. Denn ich interessiere mich für Menschen, für das, was sie beschäftigt. Und ich mache regelmäßig die Erfahrung, dass gutes Zuhören wertgeschätzt wird. Es öffnet, verbindet und fördert gute Gespräche. Und ist sehr bereichernd. Darum möchte ich meine positiven Erfahrungen heute mit Ihnen teilen.

Folgende Tipps helfen Ihnen dabei, gut zuzuhören:

  • Den richtigen Zeitpunkt finden. Durch Zuhören merken Sie sofort, ob Ihr Anruf ungelegen kommt. Wenn Sie nicht sicher sind, fragen Sie nach. Gerade bei komplexeren Themen sind Sie gut beraten, einen festen Gesprächszeitpunkt zu vereinbaren. So können sich beide Seiten auf das Gespräch gut vorbereiten und sich genügend Zeit für’s Zuhören nehmen.
  • Störfaktoren ausschalten. Nichts ist so demotivierend wie ein Smartphone oder Telefon, vor allem bei ernsten Gesprächen. Ihr Gesprächspartner hat ein Recht auf Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Diese fordern Sie schließlich auch.
  • Mit einer guten inneren Einstellung in das Gespräch gehen. Motivieren Sie sich. Schließlich bringt Sie das Gespräch einen Schritt weiter – durch Klärung einer Sache, neue Informationen, etc. Alles wertvolle Anhaltspunkte für Sie, die Beziehung zu Ihrem Gegenüber zu stärken und weiter Vertrauen aufzubauen.
  • Sich öffnen. Auch gegenüber Kritik. Auf zielbar.de gibt es einen spannenden Beitrag hierzu. Nehmen Sie Kritik nicht persönlich, sondern sehen Sie sie als wertvollen Hinweis, wie Sie Ihr Leistungsangebot verbessern können. Ist Kritik nicht berechtigt, können Sie dies klären. Ihre Offenheit zeugt von Dialogbereitschaft. Damit nehmen Sie gerade schlecht gelaunten Kunden einigen Wind aus den Segeln. Denn: Kunden suchen nach meiner Erfahrung oftmals ein Ventil, eigenen Ärger loszuwerden. Den haben Sie oftmals gar nicht verursacht.
  • Auf die Körpersprache achten. Setzen Sie positive Signale mit Ihrer Körpersprache. Signalisieren Sie Aufmerksamkeit, Aufgeschlossenheit. Das entspannt auch Ihren Gesprächspartner. Auch wenn Sie an der Reihe sind zu sprechen: Ihre eigene Körpersprache macht es dem Gegenüber leichter, Ihnen zu folgen. Bleiben Sie locker, verkrampfen Sie nicht. Das merkt man auch Ihrer Stimme und Ihrer Mimik an. Auch am Telefon. Glauben Sie mir, Ihr Gegenüber hört es, mit welchem Gesicht Sie sprechen. Ein Lächeln verändert Ihre Stimme unglaublich.
  • Sich Notizen machen. Das ist nicht unhöflich, vor allem wenn es um komplexere Themen geht. Sie stellen damit sicher, dass Sie die wichtigsten Details aufnehmen und können unmittelbar nachfragen, wenn Sie etwas nicht verstanden haben.

Es gibt eine Reihe von Techniken gerade für das aktive Zuhören (Sprache ist ein Teil davon), die Königsdisziplin des Zuhörens. Andreas Kerneder hat sie auf seinem Blog anschaulich beschrieben. Diese Techniken helfen, sich am Riemen zu reißen, besonders wenn das Zuhören nicht so leichtfällt.

Denken Sie immer daran: Je besser Sie zuhören, desto mehr erfahren Sie von Ihren Stakeholdern und desto besser können Sie auf deren Bedürfnisse eingehen. Das Ergebnis: Sie stärken Ihre Position als Partner der Wahl und steigern Ihren Unternehmenserfolg. Zuhören ist ein Zeichen von Wertschätzung. Wertschätzung ist die Basis für Vertrauen. Und Vertrauen die Voraussetzung für nachhaltige und tragfähige Beziehungen.

Daten Datenfreigabe Social Media Kommunikation

Vor Datenfreigabe Gehirn einschalten!

Microsoft hat LinkedIn gekauft. Hilfe. Man sieht förmlich, wie sich bei dieser Ankündigung von Microsoft und LinkedIn die Haare gesträubt haben. Was bedeutet das für unsere Daten? Sie werden genutzt. Das ist nichts Neues. Dennoch eine gute Gelegenheit darüber nachzudenken, was wir eigentlich alles von uns preisgeben – freiwillig.

Der SAS Datamonitor 2015 untersucht, wofür die Deutschen ihre Daten hergeben. Interessant: 24 Prozent der Deutschen geben an, NICHT immer genau darauf zu achten, wem sie welche Daten zur Verfügung stellen. Und: 20 Prozent der Deutschen würden persönliche Daten verkaufen.

Wer sich die Studie downloaden möchte, muss – natürlich – Namen und E-Mail-Adresse angeben. Ich persönlich habe kein Problem, diese Daten zu nennen. Durch meine Website sind sie sowieso im Internet zu finden. Früher standen diese Informationen im Telefonbuch. Verwundert bin ich, wenn sich manche darüber aufregen, nach diesen Daten gefragt zu werden – und als Profilbild sich selbst mit ihrem Kind abbilden. DAS finde ich bedenklich. Lasst Eure Kinder selbst entscheiden, ob sie in den sozialen Medien auftauchen wollen. Bis dahin sollten sie nicht „benutzt“ werden.

Man nehme – Daten

Wenn keine Daten mehr abgefragt werden: Woher kommen denn dann die Informationen über die Reichweite der sozialen Kanäle und über die Effizienz von Marketing-Maßnahmen? Wie sonst ist eine passgenaue Ansprache von Kunden und Zielgruppen möglich? Wie wollen Unternehmen erfahren, wo Nutzer noch Bedenken haben, wo Vertrauen fehlt, wo an der Stellschraube Sicherheit noch zu drehen ist? In der heutigen Zeit kann einfach nicht mehr jeder einzelne telefonisch oder persönlich befragt werden.
Was wäre, wenn?

Was wären die mit hoher Begeisterung durchs Dorf getriebenen Säue wie „Content Marketing“, „Customer Journey“ und „Personas“ ohne Daten? Nicht einmal Ferkel. Vielfach sind wir doch selbst schuld, dass immer mehr Daten von uns erfasst werden:

  • Wir wollen nur noch Werbung, die uns Spaß macht.
  • Wir erwarten, nur noch Blogs zu lesen, die uns Mehrwert bieten.
  • Wir wollen bequem über’s Internet einkaufen.
  • Wir wollen unsere Bankgeschäfte nur noch online erledigen.
  • Wir wollen Ärzten nicht jedesmal unsere Krankengeschichte erneut erzählen.
  • Wir kommunizieren mit wachsender Begeisterung über die sozialen Medien – auch Dinge, die im Grunde keinen Menschen interessieren.

Der Umgang mit den eigenen Daten: sich an die eigene Nase fassen

Menschen tragen Verantwortung. Für sich, ihr Handeln, ihre Daten. Das Thema Sicherheit komplett auf Politik und Unternehmen abschieben zu wollen, halte ich für zu einfach und viel zu kurz gesprungen. Natürlich brauchen wir Standards und Regeln, schon alleine, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen, was Sicherheit bedeutet und wo es Grenzen geben muss. Dennoch – wie viel jemand von sich selbst preisgibt, fällt in die Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen. Personen, die nicht selbst entscheiden können, ob und in welchem Umfang sie in den sozialen Medien erscheinen möchten, sind rauszuhalten.

Sechs Tipps für ein besseres „Datengefühl“

  • Lassen Sie Kinder raus aus Ihren sozialen Medien.
  • Posten Sie nur das, was auch ein Kunde sehen darf.
  • Pflegen Sie einen angemessenen Ton.
  • Überlegen Sie, bevor Sie posten – muss das wirklich jeder wissen?
  • Finger weg von Hetze, Propaganda, Bashing!
  • Nutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand.

Wie geht es Ihnen mit Ihren Daten? Haben Sie für sich den richtigen Umgang gefunden? Wie? Schreiben Sie mir.

Blogtour Götzenkinder Toni Amato Inca Vogt

Blogtour „Götzenkinder“: Wer ist Toni Amato?

Willkommen zu Tag 1 der Blogparade „Götzenkinder“!

Nach „Gebrannte Kinder“ geht es heute weiter mit der Blogtour zu Götzenkinder von Inca Vogt. Ich freue mich, dass ich heute den Auftakt machen darf, und zwar mit einem Interview mit Toni Amato, der engagierten Journalistin, die sich schon im ersten Buch mächtig ins Zeug gelegt hat. Natürlich gibt es auch zu diesem Buch wieder ein Gewinnspiel. Einfach ganz nach unten scrollen und mitmachen natürlich.

Kurz zum Inhalt von „Götzenkinder“, um Euch abzuholen:

Im verschlafenen Ort Götzenheim bei Frankfurt entdecken Dorfbewohner grausam verstümmelte Frauenleichen. Der Killer hat ihnen brutal die Brustimplantate entfernt. Hauptverdächtiger ist der frischgebackene Bestsellerautor Adrian Brecht. Die Leichen gleichen den Opfern seines Thrillers Silikon Hunter in allen grausigen Details. Toni Amato interviewt den berüchtigten Autor und entdeckt bei ihren Nachforschungen mehr als eine Leiche im Keller seiner Heimatgemeinde Götzenheim. (…)

Toni Amato hat mir zu folgenden Fragen gerne Rede und Antwort gestanden:

Interview

Warum bist du Journalistin geworden?
Weil ich was verändern möchte. Weil ich nicht bloß weiterhin schnöde Produkttexte schreiben will, für Sachen, die doch nur ein Ersatz sind für etwas, was im Leben fehlt. Ich war ja Werbetexterin. Da lernt man wirklich aus Scheiße Kuchen zu backen. Aus jedem überflüssigen Teil was Großartiges herauszuschreiben, Bedürfnisse zu wecken für Dinge, die erst durch die Werbung erstrebenswert sind.
Ich habe viel mehr Geld verdient als jetzt, aber ich war arm. Aber was stattdessen tun?
Journalismus, so dachte ich, ist etwas, womit ich was bewirken kann. Womit ich vielleicht nachdenklich machen kann, Zustände verbessern kann. Ich träumte davon, brisante Themen aufzudecken und ganz idealistisch die Welt ein Stück weit besser zu machen, etwas zu verändern.
Aber vor allem war es zunächst besser als weiterhin anmachende Texte zu verfassen für das Cremepöttchen, gefüllt mit der Illusion jünger, schöner, straffer als andere auszusehen.

Was macht für dich guten Journalismus aus?
Geschichten die das Leben schreibt veröffentlichen, ungeschönt und ohne diese ganzen Vorgaben, die es dann doch gibt.

Was meinst du mit Vorgaben?
Einschränkungen, die zum Beispiel dann gegeben sind, wenn gerade eine teure Anzeigenkampagne zu einem Thema läuft. Dann müssen wir auch hin und wieder Gefälligkeitsartikel schreiben.

Hast du ein Beispiel?
Ja, kürzlich erlebt, als wir für diesen Kosmetikkonzern das Produkt bei MainLife lanciert haben.

„Forever Young?“
Genau, da wurde ich erneut wie ein Werbetexter an einen Artikel gesetzt, verdonnert dazu, einen lobhudelnden Text zu verfassen.

Wie die Geschichte ausging, hast du sicher mitbekommen, das war am Ende eine extrem brisante Geschichte, die wir aufgedeckt haben. Und diese Enthüllung war alle Mühe wert, dafür bin ich Journalistin geworden. Um auch mal Schmutz aufzuwirbeln, und zu entlarven was sich hinter den weißen Kragen und dem schönen Schein verbirgt.

Was bedeutet für dich Enthüllungsjournalismus?
Genau das. Etwas ans Licht zu zerren, was großen Schaden anrichtet. Was oft aus Machtgier und Profitgier und anderen üblen Motiven vertuscht und immer schön unter den Teppich gekehrt wurde.
Das macht mich wütend, und als Journalistin kann ich es an die Öffentlichkeit bringen und vielleicht etwas ändern.

Du scheinst eine sehr gute Menschenkenntnis zu besitzen. Das sieht man daran, dass du nicht wie alle anderen zu Beginn Adrian für den Täter hältst. Woher kommt dein Gespür? Hast du in der Vergangenheit selbst mal die Erfahrung gemacht, falsch eingeschätzt worden zu sein?
Ja klar. Weißt du, was es bedeutet in einer zwar wundervollen, aber von Traditionen geprägten italienischen Familie, als Tochter geboren zu sein? Aufzuwachsen und zu sehen, was dich erwartet? Eine Rolle als Mama, die allenfalls im Hintergrund die Fäden in der Hand hat, beschränkt auf die Familie. Nur, weil ich das Pech hatte, als Mädchen und nicht als Junge auf die Welt gekommen zu sein. Beschränkt auf hübsch und niedlich sein, um einen guten – natürlich italienischen Mann – auf dich aufmerksam zu machen. Gekrönt von einer Hochzeit und vielen kleinen süßen Bambinos.
Ich wollte studieren. „Nein, wozu, du heiratest und dann brauchst du das alles nicht, lern kochen, putz dich hübsch raus, lass deine Haare lang wachsen und lern einen Haushalt zu führen.“ Ich sah es vor mir. In meiner Mutter, in meiner Oma, in meinen Tanten. Italienische Familien sind groß, sehr groß und sehr liebevoll. Aber auch erdrückend in ihren Vorstellungen.
Was habe ich alles in mich hineingefuttert an Frust. Berge von Pasta und kalorienknirschenden Nachtischen. Ich war zum Kugeln und todunglücklich.
Ich weiß, das ist nichts Weltbewegendes, aber für mich war es wie geboren zu sein, um fremdbestimmt andere Leben zu leben, nicht meins.
Ein bisschen geht es vielen Menschen so. Auch Adrian entsprach wohl nie den Vorstellungen der anderen und musste hart darum kämpfen, eine eigene Identität zu entwickeln. Ich sah ihn und ich sah eine verlorene Seele, nur viel verletzter als ich es je war.

Du hast zwei Mal Kopf und Kragen riskiert, um die Wahrheit herauszufinden. Warum bist du bereit, für eine Geschichte dein Leben aufs Spiel zu setzen – was treibt dich an?
Dass ich in Gefahr war, war mir nie bewusst. Da habe ich auch ehrlich nie darüber nachgedacht. He, ich kann auch auf dem Zebrastreifen überfahren werden, wenn irgend so ein Dödel Bremse und Gas verwechselt.
Warum bin ich bereit das zu riskieren?
Was eigentlich? Eigentlich habe ich doch nur recherchiert und meinen Job gemacht. Dass es brenzlig werden könnte, ahnte ich ja nicht.

Hättest du es dennoch durchgezogen?
Gute Frage. Ja. Aber vielleicht hätte ich dann doch auf den guten Rat von Chris und Viktor gehört und hätte zumindest jemand in meine Pläne eingeweiht.
Obwohl?
Nein, ich weiß doch vorher nicht, was mich erwartet, ob sich ein Verdacht bestätigt. Und ehe ich mich blamiere mit meinen Ahnungen, muss ich doch herausfinden, ob was dran ist. Und wenn ich dann etwas entdecke kann ich nicht mittendrin abbrechen und rasch die Armee rufen. Nee, so funktioniert das nicht. Wenn ich eine Spur oder eine Ahnung habe bin ich auf Autofokus. Ist ja auch alles immer gut ausgegangen.

Eher knapp, oder?
Ach das wurde hinterher von MainLife hochgespielt, die wollten eine Heldin aus eigenen Reihen. Dabei war vieles Teamwork. Aber zumindest hat es mir endlich einen ordentlichen Vertrag als Journalistin eingebracht.

Richtig, wie geht es weiter? Buch oder weiter Zeitung oder beides?
Beides, vertraglich abgesichert. Seit Viktors Vater und der Verlag Krösen Mitinhaber der neugegliederten Redaktion NewMainLife ist, werden wir bei großen Schwerpunkt-Themen, neben den Reportagen jeweils ein Buch herausbringen. Das ist ziemlich spannend, weil ich jetzt endlich ganz offiziell auch mal tiefer recherchieren darf.

Gibt es schon einen neuen großen Fall?
Ja, ich habe etwas entdeckt, worüber ich aber erst offiziell sprechen darf, wenn alles belegt ist, und wenn die Story erschienen ist.

Wieder ein Tabuthema wie Kindesmissbrauch und Schönheitswahn?
Ja, eines, das sich womöglich tagtäglich in unserer Nachbarschaft abspielt, gut vertuscht, hinter perfekten Fassaden.

Wann ist es spruchreif?
Wenn das nächste Buch erscheint, der Nachfolger von „Gebrannte Kinder“ und „Götzenkinder“.

 

Gewinnspiel

Auch hier könnt Ihr wieder spannende Preise gewinnen:

Finde in unseren Beiträgen die markierten Buchstaben und schicke die Lösung bitte mit dem Betreff “Götzenkinder“ an info@buchreisender.de
Teilnahmeschluss ist der 22.06.2016 um 23.59 Uhr.

Die Gewinne

  • Drei Fanpakete mit je einem signierten Taschenbuch Götzenkinder mit Lesezeichen
  • Zwei signierte Unikat-eBooks mit Widmung und Unterschrift

Teilnahmebedingungen

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
  • Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 22.06.2016 um 23:59 Uhr
Blogtour Gebrannte Kinder

Blogtour „Gebrannte Kinder“: Die Rolle der Medien

Willkommen zu Tag 5 der Blogparade „Gebrannte Kinder“!

Inzwischen habt Ihr schon spannende Charaktere und Themen aus dem Buch „Gebrannte Kinder“ von Inca Vogt kennengelernt. Was mir bei „Gebrannte Kinder“ ins Auge gefallen ist, ist die Journalistin Toni Amato. Sie klemmt sich mit viel Engagement dahinter, dass die Mordserie aufgeklärt wird. Dabei verlässt sie sich nicht einfach nur auf die ersten Eindrücke.
Wie würde ich sie charakterisieren? Sympathisch. Engagiert. Natürlich hinter einer guten Story her, dabei aber Grundregeln wie Quellenschutz beachtend. Die ersten Schlagzeilen von ihr lesen sich jedoch wie man es kennt: Welches Opfer hat sich gerächt? Und warum so spät?

Die Frage, die mir dabei auf der Seele brennt: Was ist aber mit den Opfern selbst? Bekommen sie genug Raum in den Medien? Wie geht es ihnen jetzt? Was ist aus ihnen geworden? Ist Toni eine Journalistin, die den Opfern den Raum gibt, den sie verdienen? Ganz zu Anfang von „Gebrannte Kinder“ war ich mir da nicht so sicher.

Die Medien – nur Schlagzeilen, sonst nichts?

Medien sind nicht nur dazu da, Schlagzeilen zu liefern. Ganz egal, aus welchem Bereich. Sie sind auch dazu da, Hilfestellung in dem ganzen Wust an Informationen zu geben, dem wir ausgesetzt sind. Sie sind geradezu prädestiniert, auch Schwache zu unterstützen, die keine Lobby haben: Kinder, Opfer. Gut recherchiert, reflektiert, objektiv.
Auch Toni Amato scheinen diese Gedanken durch den Kopf zu gehen, wie folgender Textausschnitt sehr gut darstellt (aus „Gebrannte Kinder“):

Gebrannte Kinder

Warum will sie den Beitrag im neuen Account sichern? Weil ihre Gedankengänge fatale weil falsche Schlagzeilen auslösen könnten, wenn sie in die falschen Hände geraten?
Natürlich hat jede Medaille zwei Seiten. Teilweise haben es Menschen auch selbst zu verantworten, wenn sich Medien auf sie stürzen. Ein Artikel aus Zeit Online hat schon 2008 die Frage gestellt, warum Opfer in den Medien häufig zu Medienopfern werden. Ein Punkt hier ist aus meiner Sicht, dass sie, wie am Beispiel Susanne Osthoff sehr gut dargestellt, den Umgang mit den Medien nicht gewohnt und daher schlicht und einfach überfordert sind.

Soweit muss es nicht kommen. Denn ein Punkt, der sehr wichtig ist und die Medien ganz schön beeinflusst ist: Gegenseitiges Vertrauen und die Bereitschaft, zusammenzuarbeiten. Die Betonung liegt hier auf „gegenseitig“. Natürlich ist es riskant, wenn die Ermittlerin Kante Toni erzählt, dass sie eigentlich gar nicht in diesem Fall ermitteln dürfte. Warum erzählt sie es? Weil sie Toni vertraut und sich Toni das Vertrauen verdient hat. Beide haben doch das gleiche Ziel: Aufklärung. Alle drankriegen, auch diejenigen, die nicht unmittelbar als Täter zu verurteilen sind, sich aber durch ihre Rolle als Schweiger und Zuschauer schuldig machen. Und herausfinden, was ein Opfer zum Täter werden ließ.
Hier der Textausschnitt (aus: „Gebrannte Kinder“):

Gebrannte Kinder Inca Vogt

Es gibt sie, die Anwälte der Schwachen

Es gibt durchaus phantastische Initiativen wie „Augen auf“, eine Aktion der „INITIATIVE VERMISSTE KINDER“. http://augenauf.org/de/#content Aktuell mit nur gut 3.500 Likes auf Facebook. Hier könnten die Medien Schützenhilfe leisten, diese Engagements noch viel bekannter zu machen. Sie können darüber hinaus aufrufen, Zivilcourage zu zeigen. Selbst die Augen offenhalten. Selbst Zivilcourage vorleben. Und natürlich darüber berichten. Denn, um es mit den Worten von Inca auszudrücken: Weggucker sind Mittäter.
Klar wird es den Medien nicht immer einfach gemacht. Wenn es ganz dick kommt, duckt sich sogar die Regierung, wie wir am Beispiel Böhmermann gesehen haben. Dennoch – wir haben hierzulande noch den Luxus der Meinungsfreiheit. Also, warum nutzen wir ihn nicht auch für Menschen, die es wirklich brauchen können?

Journalisten mit Zivilcourage brauchen natürlich auch ein Medium, das ihre Initiative mitträgt. Hätte Toni nicht die Unterstützung ihres Chefs, bekäme sie nicht die Möglichkeit, den Opfern den Raum zu geben, der ihren nach ihrer Ansicht zusteht. Lest selbst (aus: „Gebrannte Kinder“):

Gebrannte Kinder Inca Vogt
Der Raum, der Opfern zusteht, ist nicht immer schlagzeilenträchtig und dazu geeignet, die Verkaufszahlen nach oben zu treiben. Dennoch – es gibt sie, diese Medien. Auch wir sind gefordert, hinzusehen, mit wachen Augen durch die Welt zu gehen und uns nicht alles auf einem Silbertablett vorsetzen zu lassen.

Was macht Toni Amato?

Um auf Toni Amato zurückzukommen: Es bleibt spannend bis zum Schluss. Wird sie sich zur Anwältin der Opfer machen? Bekommt sie wirklich die Rückendeckung von Main Life, ihre Story zu schreiben wie sie möchte? Welche Story sieht sie hinter den Ereignissen?

Dranbleiben und mitfiebern, lautet die Devise. Viel Vergnügen und viel Spannung wünsche ich Euch.

Gewinnspiel

Finde in unseren Beiträgen die markierten Buchstaben und schicke die Lösung bitte mit dem Betreff “ Gebrannte Kinder“ an info@buchreisender.de
Teilnahmeschluss ist der 14.06.2016 um 23:59 Uhr

Die Gewinne

  • 1 signiertes Print
  • 2 mal 1 signiertes eBook

Teilnahmebedingungen:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
  • Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 14.06.2016 um 23:59 Uhr.
Netzwerken

Wie netzwerken Sie richtig?

Social Media machen es einfach: Ein paar Zeilen, ein Klick, und schon ist ein Kontakt geknüpft. Reicht das für ein gutes Beziehungsmanagement? Nein. Der persönliche Kontakt ist durch nichts zu ersetzen. Wie Sie den für Sie richtigen Mix aus Social Media und persönlichen Kontakten zum Netzwerken finden, zeigt Ihnen dieser Beitrag.

Kennen Sie das? Sie wollen neue Kunden gewinnen, sind aber nicht der geborene Alleinunterhalter. Also suchen Sie erst einmal den Kontakt über die sozialen Netzwerke. Das ist im ersten Schritt einfacher: Sie sehen nicht, wenn der Angesprochene die Stirn runzelt oder sich denkt, „nicht schon wieder“. Wenn Ihre Anfrage bestätigt wird, freuen Sie sich riesig, denn Sie haben einen neuen Kontakt gewonnen. Ich kenne diese Situation genau. Überlegen Sie einen Schritt weiter: Welchen Wert hat dieser Kontakt für Sie? Reicht das denn schon aus, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, aus der sich eventuell eine langfristige und tragfähige Geschäftsbeziehung entwickeln könnte? Aus meiner Sicht nein. Denn jetzt fängt die Arbeit erst an.

Die Königsdisziplin des Netzwerkens: Aus einem Social Media Kontakt eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen

Soziale Medien sind nicht mehr aus unserer Welt wegzudenken, stimmt. Dennoch ist der persönliche Kontakt durch nichts zu ersetzen. Mir geht es jedenfalls so, dass ich mein Gegenüber sehen muss, um für mich zu entscheiden, ob sich daraus ein guter Kontakt für mich entwickeln kann. Ob der Kontakt von gegenseitiger Wertschätzung und von Vertrauen geprägt ist. Vertrauen ist aus meiner Sicht die Basis jeder guten geschäftlichen und privaten Beziehung. Das Ganze hat auch noch eine wirtschaftliche Dimension: vertrauensvolle Kontakte zu pflegen kostet Sie bis zu 10 x weniger als neue Kontakte aufzubauen.
Im Alumni-Portal Deutschland bin ich auf einen interessanten Artikel hierzu gestoßen: „Soziale Netzwerke brauchen echte Menschen“.

Persönliche Kontakte – die Essenz eines jeden Netzwerks

„Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.“: Dieses Zitat aus Goethe’s Faust bringt für mich das Wesen eines guten Netzwerks auf den Punkt. Dazu ist aber der persönliche Kontakt unerlässlich. Soziale Medien sind ein wichtiges Hilfsmittel, diese Kontakte aufzubauen. Diese gilt es dann zu hegen und zu pflegen. Mir selbst macht es viel Freude zu sehen, wie sich aus dem Erstkontakt im Internet nachhaltige Beziehungen entwickeln. Durch Geben und Nehmen. Sie werden feststellen: die Mühe lohnt sich! Sie selbst werden viele wertvolle Impulse für sich selbst und Ihre Arbeit gewinnen.

Tipps für gutes Netzwerken

  • Gehen Sie auf Veranstaltungen. Das können Messen, Stammtische, Branchentreffen sein. Wenn Sie unsicher in der Auswahl sind, schauen Sie, wo Ihre Kontakte unterwegs sind. Die Social Media-Profile geben hier Auskunft.
  • Nutzen Sie Netzwerke wie das BNI. Mit BNI habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und spannende Gesprächspartner kennengelernt
  • Arbeiten Sie an Ihrem „Elevator Pitch“. In 60 Sekunden sich selbst so zu präsentieren, dass das Wichtigste bei Ihrem Gesprächspartner haften bleibt, ist eine Kunst. Diese können Sie im BNI perfektionieren.
  • Nutzen Sie Alumni-Netzwerke. Oftmals finden Sie spannende Geschäftspartner unter Ihren ehemaligen Kollegen. Die gemeinsame Vergangenheit ist ein guter Gesprächseinstieg.
  • Pflegen Sie Ihre Kontakte. Regelmäßig. Planen Sie feste Zeiten für die Netzwerkpflege ein und tragen Sie diese als Termin im Kalender ein.
  • Bauen Sie selbst Gruppen auf. Zum Start in den sozialen Netzwerken. Durch den – regelmäßigen! – Dialog finden Sie heraus, was Ihrer Zielgruppe wirklich wichtig ist. Dementsprechend können Sie Ihre Kommunikation auf- und ausbauen. Im nächsten Schritt lässt sich sogar eine persönliche Veranstaltung auf die Beine stellen. Die Gelegenheit, Ihre persönlichen Kontakte zu vertiefen.
  • Netzwerken ist ein Geben und Nehmen. Plaudern Sie aus dem Nähkästchen, geben Sie Tipps, verweisen Sie auf spannende Artikel, etc. Es gibt so viele Möglichkeiten. Auf diese Weise bauen Sie Vertrauen auf – und gewinnen neue Kunden.

Wie geht es Ihnen mit Ihrem Netzwerk? Haben Sie für sich die richtige Mischung aus Social Media und persönlichen Kontakten gefunden? Wie? Schreiben Sie mir.

Blogtour Gebrannte Kinder

Blogtour „Gebrannte Kinder“ von Inca Vogt

Ich lese leidenschaftlich gerne. Vor allem Krimis. Daher freue ich mich sehr auf meine erste Blogtour.

Es geht um den Thriller „Gebrannte Kinder“ von Inca Vogt

Start ist morgen, am 8. Juni 2016. Neben spannenden Beiträgen gibt es tolle Preise zu gewinnen: zwei signierte E-Books, ein signiertes Printbuch. Also macht mit beim Gewinnspiel!

Fahrplan der Blogtour

Kurze Beschreibung des Inhalts

Die junge Journalistin Toni Amato stößt zufällig auf eine Verbindung zwischen einer grausigen Mordserie, die ganz Frankfurt in Aufregung versetzt, und Missbrauchsfällen in den Achtzigern. Alle Spuren führen zu einem Aussiedlerhof mit düsterer Vergangenheit. Mehr instinktiv als bedacht jagt Toni den gefährlichen Killer mit dem Spitznamen Racheengel und scheint der Kripo immer einen Schritt voraus zu sein. Zur gleichen Zeit wird der Kindertherapeut David Frensen von verstörenden Flashbacks heimgesucht, nicht ahnend, dass sein Leben eine Lüge ist. Die Suche nach Erklärungen führt ihn zu den Tatorten – und dem Hof, wo alles anfing.

Ist David der kaltblütig folternde und mordende Rächer, dem Toni bei ihren Nachforschungen gefährlich nahe kommt? Oder treibt jemand ein perfides Spiel mit ihnen?

Freuen Sie sich auf viele spannende Beiträge und machen Sie mit beim Gewinnspiel! Es lohnt sich.