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Nikui Text und Rat PR Ismaning Thema Storytelling Geschichten

Wie Sie 1 Thema zu 9 Geschichten machen

„Du, ich habe leider kein neues PR Thema für diesen Monat. Kannst Du nicht aus dem letzten noch was rausholen?“ Diese Frage hat mir schon mancher Kunde gestellt. Meistens konnte ich sie guten Gewissens mit „ja“ beantworten. Vor allem dann, wenn genügend Futter zur Verfügung steht.

Egal ob Blogs, Social Media oder klassische PR: Kontinuität ist der Schlüssel zum Erfolg. Nur wer regelmäßig kommuniziert, schafft es, langfristig gute Beziehungen zu seinen Zielgruppen aufzubauen. Das ist nichts Neues. Auch nicht die Tatsache, dass Redaktionspläne dabei helfen, regelmäßig Inhalte zu veröffentlich. Bei allem Wissen und allen guten Vorsätzen kann es dennoch passieren, dass die Themen-Pipeline einmal leer ist. Dann zu pausieren und auf die nächsten Einfälle zu warten ist definitiv die falsche Alternative. Denn jede Medaille hat zwei Seiten – mindestens. Also, was tun in dieser Situation? Halten Sie drei Brillen parat: die Redaktions-Brille, die Inhalts-Brille und die Leser-Brille, und setzen Sie diese nacheinander auf. Sie werden feststellen: kein PR Thema? Gibt es nicht! Ich verdeutliche das gerne an einem Beispiel.

Stellen Sie sich folgendes vor: Sie arbeiten in einem Unternehmen, das IT-Software speziell für die Verwaltung von Personaldaten herstellt. Gerade haben Sie ein neues Produkt entwickelt, womit jeder Mitarbeiter seine eigenen Stammdaten pflegen kann. Sie haben dieses Produkt auf der letzten Personalmesse vorgestellt und eine Pressemeldung zur Messe veröffentlicht. Nun möchte Ihr Kunde diese neue Software noch weiteren Medien präsentieren, die noch nicht darüber berichtet haben.

PR mit Redaktions-Brille

Anhand der Mediadaten stellen Sie fest, dass einige Redaktionen in nächster Zeit Themenschwerpunkte haben, in die Ihre Software gut passen würde. Es gilt nun, den richtigen Hebel zu finden.

  • Fachredaktionen: Hier könnten folgende Punkte relevant sein: Wie funktioniert die Software? Lässt sie sich einfach mit bestehenden IT-Lösungen in Unternehmen kombinieren? Wer kann Unterstützung leisten?
  • Managementredaktionen: Hier fallen Aspekte wie Kostenersparnis und Auswirkungen auf organisatorische Abläufe im Unternehmen hinein. Beispiel: Mitarbeiterdaten lassen sich auch über dezentrale Standorte in einer Datenbank managen.
  • Personalredaktionen: Was bedeutet diese Software für den einzelnen Mitarbeiter? Kann jeder alle Daten einsehen? Inwieweit unterstützt die Software bei der Karriereplanung einzelner Mitarbeiter?

PR mit Inhalts-Brille

Aus dem neuen Produkt lassen sich inhaltlich gleich mehrere Geschichten entwickeln.

  • Die erste Story war ja schon der Launch.
  • Weitere Geschichten könnten sich auf einzelne Stufen der Personal-Wertschöpfungskette beziehen: wie lassen sich Beurteilungen über dieses System abbilden? Gibt es Interaktionsmöglichkeiten für Chefs und Mitarbeiter, so dass evtl. sogar ein Feedback-Dialog über dieses System abgewickelt werden kann? Hilft die Software, den Personalbedarf zu planen? Etc.
  • Gibt es bestimmte Unternehmen, für die das System besonders geeignet ist? Beispielsweise solche, die selbst ausbilden? Nationale oder internationale Unternehmen? Oder gibt es branchenspezifische Lösungen?

PR mit Leser-Brille

Auch ein spannender Ansatzpunkt: Das Unternehmen könnte speziell Bewerber, Azubis, Kunden oder Geschäftspartner ansprechen. Und schon ergeben sich weitere Themen.

  • Für Bewerber ist ein Unternehmen spannend, das anspruchsvolle Jobs bei gleichzeitig flexiblen Arbeitsbedingungen zu bieten hat. Das gleiche gilt auch für Azubis und die Mitarbeiter. Wer ist nicht gerne stolz auf das Unternehmen, in dem er/sie arbeitet? Denken Sie in diesem Fall über Plattformen nach, auf denen diese Zielgruppe unterwegs ist.
  • Ein Kunde möchte mit Unternehmern zusammenarbeiten, die auf seine Bedürfnisse eingehen.
  • Und ein Dienstleistungspartner möchte jemanden an seiner Seite wissen, der auf Augenhöhe unterwegs ist.

Für beide letztgenannten Punkte ist ein Erfahrungsbericht ideal. Gibt es einen Kunden, der die Produktentwicklung in der Beta-Phase begleitet hat, sehr zufrieden ist und bereit ist, darüber zu erzählen? Eine solche Empfehlung ist nicht nur für das Unternehmen hervorragend. Auch Redaktionen freuen sich, wenn sie einen zusätzlichen Ansprechpartner außerhalb des Unternehmens haben.

Sie sehen: Ein PR Thema heißt nicht automatisch nur eine Geschichte. Voraussetzung ist jedoch immer, dass Sie auch wirklich was zu erzählen haben. Gibt ein Thema nicht mehr her als nur eine Meldung: lassen sie es dabei. Schauen Sie, ob es andere Anlässe gibt wie beispielsweise den „Tag der IT-Profis“, den „europäischen Datenschutztag“ oder sonstige Termine, die für Ihr Unternehmen passen.

Viel Erfolg bei der Themensuche!

Text PR Ismaning Fachbeitrag PR Nikui

Mit fünf Schritten zum perfekten Fachbeitrag

Ist Ihr Thema B2B-Kommunikation und Sie wollen einen Fachbeitrag schreiben? Dann kennen Sie das sicherlich: die Frage, wie Sie beispielsweise das Umdenken im Kopf von Managern als Schlüsselfaktor für den Erfolg in der Industrie 4.0 so spannend machen, dass Ihr Beitrag auch angenommen wird. Solche Herausforderungen liebe ich. Gerade weil sie ein besonderes Händchen dafür erfordern, Geschichten spannend aufzubauen. Gutes und professionelles Storytelling ist gefragt.

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft, das Thema „Umdenken im Kopf“ in einer Fachzeitschrift zu platzieren. Nun geht es darum, aus Ihrem Teaser, den Sie der Redaktion angeboten haben, den gewünschten Beitrag zu schreiben. Die geforderte Zeichenzahl haben Sie bekommen. Ich erkläre Ihnen anhand folgender 5 Tipps, wie Sie nun zu einer spannenden Geschichte kommen.

Fünf Tipps zum erfolgreichen Fachbeitrag

  1. Konkrete Situation beschreiben. Das ist der Jackpot für Sie! Ein Kunde erlaubt Ihnen, dass Sie aus der Zusammenarbeit mit ihm eine Story texten dürfen, idealerweise auch noch mit einem Zitat. Dieser Fall ist allerdings gerade in Beratungsunternehmen selten. Die Lösung: Sie anonymisieren Ihr Fallbeispiel. Aus dem Unternehmen Nikui Text und Rat machen Sie einfach eine auf Managementberater und Coaches spezialisierte PR Agentur.
  2. Zahlen, Daten, Fakten. Suchen Sie nach Studien, die Ihre Aussagen untermauern. Beispielsweise wie die Development Group es getan hat. Sie befasst sich in ihrem aktuellen Blogbeitrag „Tradition: Hemmschuh für den Wandel“ mit der Frage, ob Manager zu „alt“ für die Wirtschaft heute sind und zieht zwei Studien heran, die ihre Frage untermauern.
  3. Grafiken. Mit einer aussagekräftigen Grafik stellen Sie Inhalte auf einen Blick übersichtlich dar und sparen sich viele Zeichen Text. Dieser Spiegel Artikel über Datentarife im Netz ist ein sehr gutes Beispiel. All diese Informationen im Text aufzubereiten hätte nicht nur den Autor zur Verzweiflung gebracht, sondern auch den Leser. Ein weiterer Vorteil: Ihnen bleibt nun mehr Raum für weitere Beispiele, Zitate oder einen Kasten, der die wichtigsten Fakten kurz zusammenfasst. Eine Quelle für Grafiken, die ich sehr gerne nutze, ist Statista. Wollen Sie eigenes Zahlenmaterial grafisch aufbereiten, empfehle ich Canva. Diese Software ist einfach zu nutzen und bietet viele Layoutvorschläge an.
  4. Den Text strukturieren. Erinnern Sie sich noch an das „Aufsatztraining“ in der Schule? Einleitung, Hauptteil, Schluss. Das war nicht umsonst, denn genau so strukturieren Sie Ihren Fachbeitrag. Im Lead Text, der Einleitung, geben Sie einen kurzen Überblick über das, was Sie im Hauptteil des Textes beschreiben. Der Schluss kann beispielsweise ein persönliches Fazit des Autors sein, oder die Einschätzung, wie sich ein Thema in Zukunft gestalten wird. Im Beispiel der Development Group kommt die Redaktion zu dem Schluss, dass die Offenheit für Veränderung und Vertrauen zur digitalen Generation der Schlüssel zum künftigen Erfolg traditionsreicher Unternehmen sind.
  5. Kasten. Bieten Sie der Fachzeitschrift einen Kasten mit an, der die wichtigsten Punkte aus dem Artikel auf einen Blick zusammenfasst. Damit geben Sie dem Leser die Chance, sich mit Ihrem Beitrag zu befassen, auch wenn er eigentlich keine Zeit dazu hat. Denn der Kasten ist gleichzeitig noch ein Eye Catcher, an dem der Leser fast zwangsläufig hängenbleibt.

Erfolgreicher Fachbeitrag: Meine Empfehlung zum Schluss:

Lassen Sie Ihren Fachbeitrag querlesen, am besten von jemandem, der mit dem Thema überhaupt nichts zu tun hat. Ihr Vorteil: So stellen Sie am schnellsten fest, ob Ihr Text nicht verständlich oder an der einen oder anderen Stelle unrund ist. Und Sie vermeiden Tippfehler. Denn ein professioneller Text ist Ihre ganz persönliche Visitenkarte.

Die 5 größten PR Vorurteile und wie Sie damit aufräumen

PR: So entkräften Sie die fünf größten Vorurteile

„Heute liest doch kein Mensch mehr Zeitung, wozu also noch PR?“ Dieses Argument höre ich oft, wenn ich über PR spreche. Aktuelle Studien sprechen eine ganz andere Sprache. Nach der B2B-Entscheideranalyse 2015/2016 nutzen etwa 94 Prozent der professionellen Entscheider Fachmedien als Entscheidungsgrundlage. Nach der b4P 2016-Studie liegt die Reichweite von Zeitungen (online und print) bei mehr als 86 Prozent der deutschen Bevölkerung. Diese Zahlen zeigen: PR ist ein hervorragendes Instrument, seine unternehmerischen Ziele zu unterstützen.

Eines möchte ich klarstellen: PR muss professionell gemacht sein. Es geht hier nicht darum zu erzählen, wie toll Sie sind. Sondern darum zu vermitteln, was Sie für Ihre Zielgruppe tun können. PR ist dazu da, Ihrer Zielgruppe aufzuzeigen, wie Sie deren dringlichste Herausforderungen lösen.
Nun wird es Zeit, mit den fünf gängigsten Irrtümern aufzuräumen:

PR bringt mir nichts

Das mag sein, wenn Sie mit der Erwartungshaltung herangehen, dass schon der erste Anruf in Redaktionen zum Erfolg führt. Auch für PR gilt: gut Ding braucht Weile. Redakteure werden mit Themenvorschlägen zugeschüttet, oftmals mit schlechten oder solchen, die sie überhaupt nicht betreffen. Damit Ihre PR erfolgreich ist, sind Sie gut beraten:

  • sich die richtigen Medien auszusuchen: Findet Ihr Thema hier Platz? Liest Ihre Zielgruppe diese Medien?
  • Ihren Verteiler sorgfältig zu erstellen: Welches Ressort und welcher Redakteur sind richtig?
  • Ihren Themenvorschlag gezielt zu adressieren. Wenn Sie keinen Ansprechpartner herausfinden können, rufen Sie in der Redaktion an und fragen Sie nach. In der Regel bekommen Sie den richtigen Ansprechpartner genannt.

Ich habe kein PR Thema

Das stimmt nicht. Jeder hat ein Thema. Das kann auch die persönliche Geschichte sein, ein spannendes Projekt, das Sie für einen Kunden durchgeführt haben (neudeutsch: Case Study) oder eine provokative These. In meinem Blogbeitrag „Mit fünf Fragen zu Ihrem Pressethema“ habe ich beschrieben, wie Sie zu Ihrem Pressethema kommen. Eine halbe Stunde reicht! Ein weiterer Tipp: aufmerksam lesen. Ich finde beim Durchlesen meiner Lieblingsmedien immer wieder Themen, die für meine Kunden in Frage kommen.

Ich habe keine Kapazitäten für PR

Diesen Satz habe ich schon oft gehört. Viele Kunden denken, dass sie sehr viel Zeit investieren müssen, um Pressearbeit zu betreiben. Das ist ein Irrglaube. Klar, am Anfang steht immer ein ausführliches Briefing. Dafür sollte der Kunden mindestens einen halben Tag veranschlagen. Bei guter Vor- und Nachbereitung ist das Ergebnis die klare Botschaft, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte Kommunikation zieht. Auf dieser Basis entwickelt man Verteiler, Themen- und Redaktionsplan und hat schon die ersten Geschichten parat, die den definierten Redakteuren angeboten werden. Das ist auch schön der größte Zeit-Block, den der Kunde aufwenden muss. In der weiteren Zusammenarbeit reduziert sich das auf beispielsweise ein wöchentliches Telefonat, um laufende Themen zu besprechen, und die Abstimmung von Themenvorschlägen oder Texten, die Ihre Agentur schon vorbereitet hat. Mit meinen Kunden mache ich mit dieser Vorgehensweise sehr gute Erfahrungen.

Mein Business ist nicht interessant genug für PR

Das sagen Sie. Weil Sie so tief in Ihren Themen sind, dass Sie den Blick für das Besondere daran verloren haben. Oder weil ihr Business für Sie einfach schon zu normal ist. Jeder Unternehmer hat etwas Besonderes. So habe ich bei einem Beratungskunden herausgefunden, dass er eine ganz spezielle Herangehensweise hat, seine Kunden in Transformationsprozessen zu begleiten. Daraus lässt sich wunderbar ein Tool entwickeln, das wiederum das Zeug zum Alleinstellungsmerkmal hat. Der Blick von außen wirkt Wunder. Lassen Sie sich darauf ein!

Ich kann/mag nicht schreiben

Das macht nichts. Schreiben lässt sich durchaus auslagern. Ein guter Dienstleister ist Ihr Sparringspartner und besitzt genügend Empathie, sich in Sie hineinzuversetzen. Sie brauchen auch nicht zu befürchten, dass Ihr Stil verloren geht und Ihnen alle Texte aus der Feder Ihrer Agentur fremd sind. Nein. Außerdem: Viele Medien schreiben ihre Texte noch selbst. Sie brauchen lediglich Input in Form eines spannenden Themenvorschlags – einige Zeilen genügen. Diese schreibt Ihr Dienstleister für Sie.

Sie sehen: Jeder hat etwas Besonderes zu erzählen, natürlich auch Sie! Lassen Sie sich darauf ein und finden Sie Ihre Themen. Der Blick von außen hilft dabei. Bevor Sie sich auf einen Sparringspartner einlassen, testen Sie doch einfach einmal in Ihrem Business-Netzwerk, ob Sie bzw. Ihr Unternehmen „spannend“ sind. Erzählen Sie, welchen Mehrwert Sie Ihrem Gesprächspartner bieten können. Sie werden staunen über die Aufmerksamkeit, die Sie gewinnen.

Nikui Text und Rat selbstständig scheitern aufstehen

Brigitte.de: Scheitern macht glücklich

„Manuela Nikui hat sich mit 47 Jahren selbstständig gemacht – und ist gescheitert. Heute ist sie wieder ihr eigener Boss. Und glücklich.“

In diesem Artikel erzähle ich, wie ich mir in meiner ersten Selbstständigkeit eine blutige Nase geholt habe, was ich daraus gelernt habe, und wie ich es geschafft habe, heute glücklich mit meinem kleinen Unternehmen zu sein.

Das Wichtigste: Scheitern ist okay.

Die Erfahrungen, die ich daraus gewonnen habe, möchte ich nicht mehr missen. Ich freue mich, wenn der Artikel ermutigt, eigene Träume zu verwirklichen.

Redaktionsplan

5 Schritte zum eigenen Redaktionsplan

„Wie um Himmels willen fülle ich meinen Redaktionskalender?“ Das leere Template gähnt Sie an, und Sie haben nicht die leiseste Idee, wie Sie es füllen sollen? Das kenne ich. Bei meinem ersten Redaktionsplan ging es mir genauso. Inzwischen fällt es mir viel leichter, Ideen zu sammeln. Indem ich wie ein Trüffelschwein danach suche. Wie ich dabei vorgehe, lesen Sie in den folgenden 5 Tipps.

Sammeln Sie zunächst alle Informationen für Ihren Redaktionskalender, die Ihnen spannend erscheinen. Sie wissen ja, wie Ihre Zielgruppe tickt. Das haben Sie in verschiedenen Gesprächen schon gelernt. Daher sammeln Sie sowieso schon aus dem Blickwinkel Ihrer Zielgruppe. Aussortieren können Sie später noch. Das Gute daran: Mit dem Sammeln schaffen Sie sich gleich einen ganzen Themenspeicher, den Sie laufend aktualisieren können.

So, nun aber Butter bei die Fische! So finde ich meine Trüffel:

Miteinander reden

Das ist das allerwichtigste. Gehen Sie in die Kaffeeküche oder Cafeteria. Tauschen Sie sich regelmäßig mit Kollegen, Freunden und Bekannten aus. Erzählen Sie, was Sie gerade beschäftigt, fragen Sie das auch Ihr Gegenüber. Außerdem sind Netzwerktreffen eine tolle Gelegenheit zum Austausch. Wo bin ich unterwegs: BNI, Business Treff Exklusiv, die Markenbildnerei, Mehrwert München, das Business-Herzwerk von Danielle G. Löhr, WIN Women in Network und noch andere. Tipps zum Netzwerken finden Sie in meinem Blogbeitrag.

Überlegen, was Sie Besonderes tun

Engagieren Sie sich für einen guten Zweck, beispielsweise indem Sie Jugendliche bei ihrer Bewerbung unterstützen? Haben Sie ein Forschungsprojekt gestartet, das öffentlich gefördert wird? Erzählen Sie darüber! Es geht nicht darum, das Image aufzupolieren. Sondern Sie gewinnen auf diese Weise Unterstützer und können somit Ihre Herzensprojekte noch stärker unterstützen.

Aufmerksam lesen und surfen

Lesen Sie Zeitungen. Nicht nur die wichtigsten aus Ihrem unmittelbaren Umfeld. Sondern alles, was Sie interessiert. Ich bin auf diese Weise schon oft auf ein Thema gestoßen, das ich meinen Kunden empfehlen konnte.

Themensammlung für Ihren Redaktionsplan anlegen

Wenn Sie auf interessante Artikel stoßen – das kann eine aktuelle Studie oder eine spannende Reportage sein – sammeln Sie sie. So haben Sie mit der Zeit einen ganzen Fundus, auf den Sie zurückgreifen können, wenn Ihnen gerade nichts einfällt.

Den Terminkalender zu Rate ziehen

Prüfen Sie, ob besondere Anlässe in Ihrem Unternehmen anstehen. Beispielsweise in Firmenjubiläum, die eigene Kundenveranstaltung oder die Eröffnung eines neuen Büros. Sie können auch auf außergewöhnliche Termine zurückgreifen, wie beispielsweise Ralf Elcheroth das getan hat in seinem schrägen Hochzeitskalender. Auch der kleine Kalender bietet eine Fülle an Anlässen.

Sie werden feststellen, dass Sie ziemlich schnell ziemlich viele Trüffel beieinanderhaben. Diese können Sie nun passend nach Thema, Kunde, etc. sortieren. Aber Achtung: Das heißt nicht, dass Ihr Themenplan in Stein gemeißelt ist. Sie haben nun eine komfortable Basis geschaffen. Treffen Sie auf ein aktuelles Thema, das noch viel spannender ist als alles, was Sie gesammelt haben, nutzen Sie es! Ihr Redaktionsplan ist ein lebendes Dokument. Das Thema, das Sie eigentlich für diesen Tag vorgesehen hatten, verschieben Sie einfach.

Viel Erfolg!

Pressethema Nikui Text und Rat

Mit 5 Fragen in 30 Minuten zu Ihrem Pressethema

Sie haben kein Pressethema? Von wegen! Sie ahnen ja gar nicht, welchen Fundus an spannenden Geschichten Sie im Unternehmen haben. 5 Fragen helfen Ihnen, Ihren Geschichten-Schatz zu heben.

Um Ihnen die Sache zu vereinfachen, habe ich zu jeder Frage gleich beispielhaft Sätze formuliert. Sie sind als Ideenstütze gedacht, die Sie nach Ihren eigenen Anforderungen umformulieren können.

Diese 5 Fragen führen Sie zu Ihrem Pressethema

1. Feiern Sie oder Ihr Unternehmen einen besonderen Anlass?

Das kann ein Firmenjubiläum sein, eine Veranstaltung oder Ihr erster Lehrling, der in Rente geht und sein gesamtes Berufsleben bei Ihnen im Unternehmen verbracht hat. Beispiel:

  • Unternehmen wird 50! Unternehmen hat sich in 50 Jahren zum wichtigsten Arbeitgeber in der Region entwickelt.
  • Stratege des Jahres: Zum ersten Mal ehrt Unternehmen xyz die drei besten deutschen Unternehmen für besonders erfolgreiche strategische Leistung.
  • 50 Jahre im gleichen Unternehmen: Lehrling geht in den Ruhestand.

2. Haben Sie besondere Erkenntnisse in Studien oder Kundenprojekten gewonnen?

Bei Marktanalysen für Kundenprojekte können Sie besondere Erkenntnisse gewinnen, die sich in spannende Themen übersetzen lassen. Beispiel:

  • Unternehmer geben 20 Prozent mehr für Strategieberatung aus. Sie sind jedoch mit den Beratungsleistungen zunehmend unzufrieden. Das zeigt eine aktuelle Studie von xyz.

3. Was ist Ihnen bei einem Kunden besonders gelungen?

Sie hatten das Glück, ein spannendes Kundenprojekt zu begleiten und dürfen darüber reden? Nutzen Sie die Chance! Testimonials sind die beste Werbung, die Sie haben. Beispiel:

  • Von 0 auf 100 in 365 Tagen: Unternehmen xyz hat sich in nur einem Jahr zum führenden Anbieter von veganem Hundefutter entwickelt.

4. Engagieren Sie sich für einen besonderen Zweck?

Hier meine ich nicht „nur“ Spenden, sondern selbst Hand anlegen. Beispiele:

  • Unternehmer sponsert Sprachunterricht für Auszubildende in der Region.
  • Unternehmer organisiert für die Kinder seiner Mitarbeiter Hausaufgabenbetreuung

5. Können Sie etwas Besonderes über Ihre Mitarbeiter berichten, beispielsweise ein spannender Neuzugang oder eine besondere Leistung eines Mitarbeiters?

Hier helfen folgende Ansätze: Haben Sie einen neuen Mitarbeiter der von einem Mitbewerber zu Ihnen kam oder ein öffentlichkeitswirksames Amt innehatte? Oder hat jemand eine tolle sportliche Leistung vollbracht? Beispiele:

  • Paukenschlag in der Beraterbranche: Ehemaliger Bundeskanzler wird Berater bei xyz
  • Unternehmensberater gewinnt den Ironman.

Noch ein Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihre Themen einen roten Faden haben. Gerade wenn Ihr Unternehmen noch nicht bekannt ist, sind Sie gut beraten, sich zunächst auf ein Thema zu konzentrieren. Zu viele Botschaften verwirren, Ihre Zielgruppe merkt sie sich nicht. Beispiel: Wenn Sie in mehreren Branchen beraten, versuchen Sie, den gemeinsamen Nenner zu finden: Ist es das Thema Strategie? Oder Veränderungsmanagement? Oder Krisensituationen? Beginnen Sie mit dem Schwerpunkt, der Ihrer Zielgruppe am wichtigsten ist.

Blog spuren

B2B Spuren im Web

Für Corporate B2B Blogs ticken die Uhren anders. Die Unternehmenslenker wollen sich zwar vorab über ihren Gesprächspartner informieren und tun dies gerne im Web. Sie hinterlassen jedoch durch fehlendes Kommentieren selbst keine Spur. Verpasste Chancen: Denn dadurch fallen sie durch das Raster zukünftiger Gesprächspartner.

Für B2B Unternehmer und -kunden ticken die Kommunikationsuhren anders. Aktiv sein in den Social Media ist noch lange nicht bei allen gesetzt, ganz im Gegenteil. Hier herrscht noch große Skepsis. Keine Themen, Kontrollverlust, keine Zeit – das sind nur einige der Argumente, die ins Feld geführt werden. Ein großes Dilemma ist darüber hinaus die Angst, nicht perfekt genug zu sein. Dabei übersehen sie einen wesentlichen Punkt: B2B-Unternehmer gehen ungern in Gespräche, ohne sich vorab über ihr Gegenüber informiert zu haben. Wie stellen sie das an? Genau – sie recherchieren im Internet. Sie lesen Profile, Medienberichte, Kommentare, Blogs. Das können sie aber nur, wenn sie Spuren im Netz finden. Mit Ralph Scholze habe ich mich dazu anlässlich seines Blogbeitrags ausgetauscht. Dies war auch der Anstoß für diesen Beitrag.

Nobody is perfect

Stimmt. Nichts und niemand ist perfekt. Es gibt immer Optimierungspotenzial. Perfektion ist auch gar nicht notwendig. Machen ist viel wichtiger. Natürlich mit Plan und Strategie und mit Mehrwert für die Zielgruppe. Aktionismus ins Blaue hinein bringt in der Regel nichts. Aber: gar nichts tun bringt noch viel weniger! Laut Statistisches Bundesamt nutzten knapp ein Drittel aller Unternehmen in Deutschland in 2015 Social Media.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Statista

Quelle: Statistisches Bundesamt, Statista

Ein aktueller Artikel in den Online-Händler News berichtet über eine Studie von ibi research und Votum. Analog ist zwar im Handel von B2B-Unternehmen immer noch eine feste Größe. Doch geht der Weg ganz deutlich in Richtung Digital. En Zitat aus dem Artikel:

Auf der anderen Seite wird jedoch auch deutlich, dass inzwischen 45 Prozent Websites und Online-Shops für Geschäftskunden nutzen. Alles in allem entwickelt sich der B2B-Handel zwar langsam aber doch stetig weiter und passt sich den digitalen Möglichkeiten langsam an.

Diese Botschaften sprechen eine deutliche Sprache: Ohne Spuren im Web verpassen Sie Umsatz. Hinterlassen Sie welche! Sie müssen nicht perfekt sein. Hauptsache, sie sind nutzbringend für Ihre Zielgruppe, authentisch und versprechen nichts, was Sie nicht halten können.

B2B: Checkliste, wie Sie Spuren im Web hinterlassen

  • Überlegen Sie sich genau, was Sie wollen. Wo geht Ihre unternehmerische Reise hin? Wen wollen Sie ansprechen?
  • Machen Sie sich ein Bild von Ihrer Zielgruppe: Welche Bedürfnisse hat sie? In welchen sozialen Medien ist sie unterwegs? Christoph von marktkding.de beschreibt das sehr schön in diesem Beitrag.
  • Bloggen Sie. Jeder gute Blog zahlt auf Ihre Online-Präsenz ein. Bloggen lohnt sich.
  • Begeistern Sie Ihre Leser. Auch optisch. Wie das geht, hat Ralph Scholze in seinem Blog anschaulich beschrieben.
  • Kommentieren Sie andere Blogbeiträge, natürlich solche, die zu Ihrem thematischen Umfeld passen. Damit zeigen Sie Expertise, erzeugen Aufmerksamkeit und gewinnen neue Leser für Ihren eigenen Blog.
  • Hören Sie zu! Nicht nur Ihrer eigenen Zielgruppe, sondern auch Mitbewerbern. Sie werden staunen, wie viele Anregungen für Ihr eigenes Business Sie dadurch finden werden.
  • Wenn Sie sich zu unsicher fühlen oder schlichtweg die Zeit nicht haben, holen Sie sich einen Sparringspartner an Ihre Seite.

Noch eine Ergänzung hierzu: Ein toller Gesprächseinstieg kann auch das gemeinsame Hobby sein. Fast jeder gibt seine Interessen mit an. Also warum nicht den Gesprächseinstieg über das letzte Beachvolleyballturnier versuchen? Ihr Vorteil: Sie bewegen sich auf sicherem Terrain und gehen entspannter in das Gespräch.

Legen Sie los! Schreiben Sie mir, welche Erfahrungen Sie gemacht haben. Was hält Sie davon ab, im Web aktiv zu werden? Ich höre Ihnen gerne zu und freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

Blog-Inhalt wo bist du?

Blog-Inhalt, wo bist Du?

Ein Blog ist dann erfolgreich, wenn er regelmäßig mit guten Inhalten bespielt wird. Wie Ihnen das gelingt, zeigt Ihnen folgender Beitrag.

Kennen Sie das? Heute ist Blog-Tag, und Sie wissen nicht, worüber Sie schreiben sollen. Dabei haben Sie viele spannende Inhalte im Köcher, wissen das aber gar nicht. Die folgenden Tipps helfen Ihnen, Ihren Blog kontinuierlich zu befüllen.

Zielgruppe

Machen Sie sich zu allererst klar, für wen Sie Ihren Blog verfassen. Sind es Kunden aus dem Luxus-Mode-Segment, die sich in Facebook über die neuesten Trends informieren? Oder ist es der Journalist, der in Twitter nach spannenden Themen sucht? Oder der Einzelhändler, der auf der Suche nach dem richtigen Partner für mobile Commerce ist? Skizzieren Sie Ihre Zielgruppe möglichst genau und legen Sie das Portrait am besten neben sich. Analysieren Sie Ihre Kundendaten, recherchieren Sie in den Social Media, ziehen Sie relevante Studien zu Rate. Sie werden staunen, wie klar Ihr Bild von Ihrer Zielgruppe wird.

Blog Inhalte

Weiß Ihre Zielgruppe, dass Sie nur in Deutschland produzierte Mode vertreiben? Oder dass Sie nach besonderen Qualitätsstandards produzieren? Oder ein Experte für „Leben ohne Plastik“ sind? Fragen Sie Ihre Leser, was sie interessiert. Gute Kontakte rufen Sie am besten einfach an. Oder starten Sie eine kleine Umfrage über Ihre Website oder Ihre Social Media-Kontakte. Beobachten Sie, worüber Ihr Mitbewerb schreibt. Darüber hinaus bieten auch Messen, relevante Internet-Foren und Blogs viele Anregungen.

Redaktionsplan

Erfassen Sie nun alle Anregungen für Ihr Blog systematisch. Legen Sie fest, wann Sie welches Thema nutzen und hinterlegen Sie es mit Stichpunkten. Am besten planen Sie sich einen Puffer ein, so dass Ihr Blog nicht Gefahr läuft, beispielsweise einem ungeplanten Projekt zum Opfer zu fallen. Denn: Regelmäßigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Ergibt sich aus aktuellem Anlass ein neues Thema, wird dies natürlich zuerst bearbeitet und die schon geplanten Themen verschieben sich.

Vermarktung

Nun gilt es, Ihren Blog-Beitrag zu vermarkten. Verlinken Sie auf Ihren Blog über Facebook oder Twitter. Werden Sie in relevanten Social Media-Foren aktiv und kommentieren Sie in anderen Blogs. Auch dies sind perfekte Möglichkeiten, Ihren Beitrag zu verbreiten – und wieder Ideen für neue Inhalte zu finden.

Super Tipps zum Thema finden Sie übrigens auf www.affenblog.de